Vom 7-Mann-Betrieb zur 200-Millionen-Handwerksgruppe | Lukas Heise im Live-Interview

Shownotes

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Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

Transkript anzeigen

00:00:00: oder Eiern da irgendwo um die zwei Hundert Millionen

00:00:01: rum.

00:00:03: Gab es so einen Moment, wo du wirklich dachtest Scheiße jetzt fliegt uns ja alles um die Ohren?

00:00:08: Weil wir sind echt an Punkten gekommen.

00:00:10: schlaflose Nächte wussten nicht wie wir Gehälter bezahlen können.

00:00:14: also das nur vorab.

00:00:15: das wird sich jetzt locker haben wenn ich spreche sowas Umso länger man über eine Person nachdenkt, umso schneller musst du dich trennen.

00:00:23: So herzlich willkommen liebe Leute!

00:00:25: Wir hatten ein Live-Interview mit Lukas Heise von der Fischbargruppe.

00:00:29: Unglaubliche Geschichte.

00:00:30: das war absolut brachial und ich bin mega dankbar dafür dass er sich ja diese fünfundvierzig Minuten Zeit genommen hat meine Fragen zu beantworten vor offenen

00:00:39: Publikum.

00:00:40: Und ihr müsst unbedingt reinhören.

00:00:42: unbedingt geile Geschichte geiler Typ Megahandwerker.

00:00:46: also

00:00:48: Willkommen beim Handwerksschmiedepodcast.

00:00:51: Herzlich willkommen, lieber Lukas!

00:00:53: Ja danke schön, das hier sind

00:00:58: wir.

00:00:58: So, wir sprechen heute über die Fischbargruppe.

00:01:00: Joanna hat gerade gesagt, sechshundert Mitarbeiter, circa zweihundert Millionen Euro Umsatz hört sich brachial krass an.

00:01:08: aber das war ja nicht immer so, lieber Lucas.

00:01:10: Nimm uns doch mal zurück.

00:01:12: ich glaube ins Jahr zwei tausend neun wie du gegründet hast?

00:01:17: Wie bist überhaupt in diese Geschichte reingerutscht?

00:01:20: Gegründet habe ich nicht, sondern da muss ich ein bisschen für aus.

00:01:26: Ich war eigentlich mal mit meinem Kompagnon, wir waren Leistungsschwörler.

00:01:30: also wir sind zwei Gesellschafters Denis Fischbach und ich.

00:01:35: Und wir haben zum damaligen Zeitpunkt nicht daran gedacht irgendwie Unternehmer zu werden, sondern wollten eigentlich Profi-Sportwerden oder wollen das auch sein?

00:01:44: Ich hab zum damaligen Zeitpunkt in irgendwo im Osten der Republik

00:01:48: gespielt.

00:01:49: Das zweite oder dritte Liga war das, also so ganz der große Sprungbarstern doch nicht.

00:01:52: Müsste du dir auch irgendwo mal Gedanken machen was du so machst?

00:01:56: Habe ich aber nicht.

00:01:56: Ja, ich habe meinen Vater immer erzählt, ich studiere, war gelogen, habe ich nicht.

00:02:00: Also bis heute habe ich keine Ausbildung und noch kein Studium.

00:02:03: Früher habe ich mir nicht getraut, das zu sagen.

00:02:05: Muss ja zusagen!

00:02:05: Heute kann man offen darüber sprechen.

00:02:07: Der Termin war irgendwo wohnungswirtschaftlich wie Bauingenieur oder Thema gewechselt.

00:02:13: Das kann man heute in diesem Aufener drüber sprechen.

00:02:15: Ja, auf jeden Fall war das eine krasse Zeit.

00:02:17: Mein Verein, wo ich gespielt

00:02:18: habe ist Pleiteegang.

00:02:20: Ich bin dann mit meinem letzten Geld mit einem Auto gemietet und bin wieder zurück nach Hause gefahren, weil mein Vater geklingelt hat und gesagt, du hattest alles nicht geklappt!

00:02:28: Du musst wieder ins Kinderzimmer und studiert hab ich übrigens auch nicht.

00:02:32: In der Zeit musste ich mir dann irgendwie einen Job suchen.

00:02:35: Hab für acht Euro sechzig bei Landgart Blumen verteilt morgens um vier Und habe dann noch mal die Chance gekriegt, in Herne für ein paar Hundert Euro Eishockey zu spielen.

00:02:47: In dieser Mannschaft habe ich dann Denny Fischbach kennengelernt und jetzt kommen wir zum Handwerk.

00:02:52: Sein Vater hatte zum damaligen Zeitpunkt einen kleinen Stuckerteurbetrieb mit sieben Mann.

00:02:57: Ganz klassisch Handwerk hinter Hof, ein Lkw eine Mitarbeiterin im Büro und mehr wusste ich auch nicht.

00:03:03: Also keine Ahnung was ein Stuckertürbetrieb macht hat mich eigentlich nicht interessiert.

00:03:08: Aber Danny Fischbar und ich, wir haben uns kennen- und lieben gelernt.

00:03:11: Und haben uns auch schneller zu entschlossen zusammen in der WG zu ziehen.

00:03:16: Ein paar Monate später ist es dann passiert, dass sein Vater umgekippt ist ins Koma gefallen ist... ...und so alle vom Danny erwartet haben, jetzt musst du ja den Betrieb übernehmen!

00:03:25: Das schlechter an der Sache war der da auch keine Ahnung.

00:03:28: Also dann habe ich ihm angeboten, ich komme morgen mit ins Büro.

00:03:33: Kann vielleicht irgendwas drucken oder kopieren?

00:03:35: Ja und bis heute bin ich nicht raus.

00:03:37: Also das waren so die Anfänge, wie gesagt sieben Mann waren so ungefähr siebhunderttausend Euro Umsatz damals als wir reingesprungen sind und so sind wir überhaupt zum Handwerk gekommen.

00:03:49: Aber wie lief das dann weiter?

00:03:51: Jetzt warst du da hat es keine Ahnung von Dämmung oder was überhaupt ein Stuckerteuer ist.

00:03:56: Denny hat glaube ich auch eine Ausbildung gemacht Meister und so.

00:04:00: Denny musste dann, also einer von uns beiden, der ein bisschen näher am Handwerk war.

00:04:03: Dann haben wir ihn für ausgekommen und mussten eine Ausbildung direkt noch den Meister machen.

00:04:07: Wir konnten ne Zeit lang weitermachen aber wir waren halt begrenzt weil wir im Meisterbetrieb waren und musten das nachholen.

00:04:13: Das hat er dann gemacht.

00:04:15: in derzeit bin ich dann im Büro geblieben.

00:04:16: ja wie haben wir das gemacht eigentlich heute?

00:04:18: völliger Wahnsinn muss ich dazusagen?

00:04:20: Also wir haben natürlich erstmal versucht unser Ziel, wir haben immer gedacht Kai Fisch war also der damalige Eigenthieber kommt zurück.

00:04:29: Wir haben das dann so gemacht, also unser Ziel war erstmal den Mitarbeitern den Job zu ermöglichen und zu erhalten.

00:04:36: Und das wars!

00:04:37: Wir haben uns selber kein Gehalt ausgezahlt.

00:04:39: wir haben abends noch Eiswürge gespielt um ein bisschen unsere Brötchen zu verdienen.

00:04:43: So waren die ersten zwei Jahre.

00:04:45: Haben wir irgendwann gemerkt okay hier kann man was draus machen?

00:04:49: Wir haben es dann auch irgendwie geschafft natürlich auch mit ein paar Sachen zwischendurch... Also der Betrieb war sehr lastig von einem Kunden.

00:04:57: damals war es die deutsche Ennigen.

00:04:59: Die kamen nach drei Monaten auf uns zu.

00:05:00: Jungs ist ganz schön, dass ihr erst übernommen habt aber wir machen jetzt alles selber und investieren nicht mehr also haben auch keinen Kunden mehr zur Grundzeitung Und irgendwie haben was dann mit viel Arbeit.

00:05:09: Wir haben es in Arsch aufgerissen auf gut Deutsch Tag und Nacht irgendwie diesen Betrieb aufrechtzuerhalten.

00:05:15: Irgendwann kam dann der Punkt das man dieses Gewerk damals war es noch für UVS.

00:05:18: Also wir haben den Verbundsystem größer zu machen.

00:05:21: Das war so der erste Stütz zum Unterthema zu, würde ich mal sagen.

00:05:26: Aber der Wendepunkt von sieben Mitarbeitern auf jetzt sechshundert muss ja irgendwo stattgefunden haben.

00:05:34: und zu sagen okay wir gehen jetzt von siebem auf fünfzehn, von fünfzehnt auf dreißig, von dreißzig auf hundert, von hundert auf sechshundert.

00:05:41: wie ist das so entstanden?

00:05:44: Gab es einen konkreten Auslöser wo ihr gesagt habt da wollen wir jetzt hin?

00:05:48: oder ist das einfach so entstanden weil Kunden auf euch zukamen oder wie auch immer?

00:05:52: Also, um das ganz klar zu sagen.

00:05:53: Das fragen viele.

00:05:54: Irgendwie habt ihr einen Plan gehabt?

00:05:55: Ein Business Case gehabt oder sonst was?

00:05:57: Gar nicht!

00:05:57: Ich wusste gar nicht wie ein Business Case geschrieben wird, um es klarzuzagen.

00:06:00: Keine Ahnung... Wie gesagt wir haben gemacht.

00:06:03: also du würdest auch heute nicht mehr alles so machen, wie du wahrscheinlich jetzt früher gemacht hast.

00:06:07: aber zum damaligen Zeitpunkt war dass die richtigen Entscheidungen, die wir getroffen haben für den Zeitpunkt Heute würde es anders entscheiden.

00:06:14: Kannst doch nicht mehr alle so hemmensärmlich entscheiden wie's ist.

00:06:17: Jetzt gibt's ein paar Wege dazwischen.

00:06:20: Aber Ja, also wir waren ziemlich unbedarflich.

00:06:23: Vielleicht eine kleine Endekdote dazu... Also als wir dann dieses Gewerk WDVS stabilisiert haben und auch ein paar Mitarbeiter neu aufgebaut haben, auch mal mit Subunternehmen gearbeitet haben, kam uns an die glorreiche Idee okay jetzt machen wir einen Gerüstbau auf!

00:06:38: Weil für den Zeitpunkt gerüstbaue Warteuer zu dem Zeitpunkt, die haben es einmal geärgert, dadurch haben wir Aufträge verloren, ach mach mal das selber, wir können das so alles so gut.

00:06:45: ja klar.

00:06:46: Dann sind wir zur Bank gelaufen, da kam das Thema Business Case zum ersten Mal auf den Tisch.

00:06:51: Das muss ich dazu sagen.

00:06:52: Habt ihr denn ein Business Case und wie ist denn die Planung?

00:06:56: Gut, hatten wir nicht.

00:06:57: Wir haben nach Hause gefahren, mussten noch einen Steuerberater mal sprechen.

00:07:01: Und dann kam so der erste Punkt wo man auch mit Banken-Finanzierungsthemen in Berührung kam.

00:07:07: Haben wir auch irgendwie geschafft?

00:07:10: Der Gerüstbauer heute ist einer der größten in der Wehe.

00:07:12: Wir haben so circa fast fünfhunderttausend Quadratmeter Größtmaterial auf dem Hof stehen, oder hoffentlich nicht auf einem Hof sondern irgendwo an der Fassade und so muss man uns auch vorstellen.

00:07:21: So wie mit dem Gerüstbau haben wir jedes... Also wir sind sehr stark in der Sanierung unterwegs.

00:07:26: Haben wir jedes Gewerk was für die Sanierung benötigt wird mittlerweile in Haus selber deswegen so eine Handwerksgruppe.

00:07:34: Man muss dazu sagen wir haben alles selber aufgebrochen.

00:07:36: also wir haben keinen Betrieb gekauft sondern jeden Mitarbeiter einzeln bis heute selber eingestellt.

00:07:41: Wenn man jetzt so überlegt, sag ich mal ... Du hast ja selber gesagt du hast gar keinen Plan aber da ging es ja auch darum Vertrieb zu machen, Mitarbeiter einzustellen Prozesse irgendwie zu schaffen.

00:07:55: Wie war das am Anfang?

00:07:56: Hattest du da... Ich hol mir jetzt jemanden ran und wir bauen jetzt erstmal hier komplett Digitalisierungprozesse und wie man richtig vertrieb macht weil ich sage mal man wächst nicht einfach so auf die Größe Nö.

00:08:12: Wie gesagt, wir waren Anfang zwanzig jährige die gemacht haben.

00:08:16: Wir haben uns wenig Gedanken darüber gemacht und nie im Code oder sonst.

00:08:20: was haben wir nicht.

00:08:20: Das muss ich dazu sagen heute würde ich das anders machen.

00:08:23: Ich würde es heute um auch ein paar Fehler vielleicht nicht zu machen, die wir gemacht haben.

00:08:28: aber ich meine durch Fehler lernt man ja auch... Wir haben gemacht!

00:08:32: Wir haben getan mit den Fehlern gelernt Und das waren wirklich böse Fehler.

00:08:39: Wenn ich drüber nachdenke, was da alles so passiert ist... Also auch mal irgendwann läuft es an alles.

00:08:44: Du hast drei oder vier Gewerke gegründet und dann hast du natürlich gedacht, okay, du kannst fliegen!

00:08:48: Du bist der Größte!

00:08:50: Jetzt machen wir noch ein Fensterproduktion in Bosnien auf.

00:08:52: Ja, die ist komplett in die Hose.

00:08:54: Das muss man dazusagen.

00:08:55: Millionen Grab.

00:08:56: So Sachen kann man sich leisten jetzt mittlerweile auf dem Weg.

00:09:01: aber das waren so Learnings.

00:09:02: Die tun uns heute als Unternehmensgruppe sehr gut und die mussten wir auch selber mit allen schmerzen- und schlaflosen Nächten, die wir so hatten durchmachen.

00:09:12: Also die Frage kommt ja öfter wie habt ihr das gemacht?

00:09:14: Und ich kann immer nur sagen eigentlich haben wir gemacht und sie narsch aufgerissen.

00:09:18: Und irgendwie sind die Sachen passiert ob manchmal durch Zufall weil das kann ja nicht alles irgendwie geplant gewesen sein.

00:09:25: also dass So Typen sind wir auch nicht.

00:09:27: Also wie man merkt, ich bin jetzt keinen damit schlitz oder Kragen der hier sitzt, dass man immer denkt wenn einer von einem Hischbarkot bekommt was du dir auch gedacht

00:09:33: hast.

00:09:35: Nee ganz und gar nicht.

00:09:36: und so ist Danny ja auch nicht.

00:09:37: Und ich kann jedem nur mitgeben das Wenn man einfach will und sie klar nach links und rechts gucken ist halt wichtig.

00:09:43: das sind so die Themen.

00:09:44: aber Jetzt den großartigen Plan damals.

00:09:48: Wir waren sehr unbedarf in der Sache uns wirklich auf gut Deutsch gesagt den Arsch aufgerissen.

00:09:54: Einfach dran geblieben, einfach weitergemacht auch wenn es scheiß Zeiten gab?

00:09:58: Ja also Scheiß-Zeiten hatten wir zwei neun, weil ja genau als wir angefangen haben war ja genau Gold richtig.

00:10:04: jetzt musst du die Hand wegmachen wo alles abgeschürzt ist.

00:10:08: das kam ja auch noch mal größter Kunde sofort weggebrochen.

00:10:11: eigentlich hat das keinen Sinn gemacht was wir da machen.

00:10:14: aber irgendwie hat das dann doch geklappt und mit und dann sind wir natürlich auch durch so ein Wegbruch von einem

00:10:19: Kunden.

00:10:20: Dadurch

00:10:20: kam das Unternehmerische, dass man dann auf andere bei unserer Kundenklientel ist die Wohnungswirtschaft.

00:10:26: Auf andere Wohnungsbaugesellschaften mal zugeben musste, mal klingeln musste.

00:10:30: Dann kam es dann als junger Kerl Anfang zwanzig mit geleckten Haaren da an und die haben mich gar nicht ernst genommen.

00:10:34: aber du bist halt dran geblieben immer wieder mit denen gesprochen und irgendwann haben sie dich ja noch ernst genommen.

00:10:39: heute sind wir wirklich ein beachtlicher Player in dieser Immobilienbranche wo wir auch gefragt werden wie kann man den so einen Quartier sanieren?

00:10:46: Aber am Anfang habe ich mir die Hand im Mund gelaufen Und man hat mich nicht ernst genommen.

00:10:51: Wie bist du damit umgegangen?

00:10:53: Du hast ja volle Power und wolltest richtig nach vorne, dann kamst du um die Ecke mit Anfang zwanzig ... Dann wurde es vom Kopf gestoßen.

00:11:02: Was soll ich machen?

00:11:02: Ich bin den Leuten aufs Sack gegangen.

00:11:04: Das muss ich dazu sagen.

00:11:05: Ich hab immer wieder angerufen zum Termine gebeten.

00:11:07: Irgendwann war ich so lästig, dass man mir ein paar Aufträge gegeben hat.

00:11:11: Die mussten auch funktionieren!

00:11:13: Hat auch nicht alles funktioniert aber irgendwie Ja, man ist dran geblieben.

00:11:18: Aber da hat man dann schon viel gesorgt.

00:11:19: Also ich will damit... Es ist halt nicht alles immer nach Plan sondern auch da wir sind dran geblickend die Einkäufe anrufen.

00:11:26: Wir mussten erst mal recherchieren wer ist denn überhaupt unser potenzieller Kunde?

00:11:29: Wer ist denn die Wohnungswirtschaft?

00:11:30: Ich habe ja keine Ahnung von damals in Zeitung und so sind wir aber heute da dass wir uns da echt ganz gut auskennen.

00:11:38: Wenn du jetzt zurückblickst, welche drei oder vier Entscheidungen waren wirklich entscheidend dafür?

00:11:44: Dass ihr von sieben Mitarbeitern dann auch dieses Wachstum hinlegen konntet.

00:11:48: Gab es so zwei-drei Punkte wo du sagst Jo das war nochmal für uns noch mal ein Schub nach vorne

00:11:54: Klar!

00:11:55: Es kam ja die Themen, dass ein großer Sanierungsstau

00:11:58: auch

00:11:58: irgendwann bei den Wohnungsbaugesellschaften aufgelaufen ist.

00:12:00: Das war für uns natürlich sehr förderlich.

00:12:02: also in der Sache dass man dann dadurch auf das Thema Rahmenvertriege gegangen ist.

00:12:07: Das heißt, du konntest es irgendwann nach ein paar Jahren, also sind wir schon einen Schritt weiter.

00:12:12: Ressourcen auch einplanen, hat es gewisse Grundumsätze drin,

00:12:16: worauf

00:12:16: du aufbaut und dann entweder wachsen oder andere Gewerke aufbauen könntest.

00:12:20: Das war so einer der Kernpunkte für uns in die positive Richtung, muss ich das so sagen?

00:12:25: Ja, das war so ein Punkt!

00:12:27: Und irgendwann haben wir dann noch uns gesagt okay machen jetzt All-Innen, Also wirklich alles in die Firma gesteckt, was wir haben von sich selber, vom Geld oder sonst irgendwas.

00:12:38: Alles steckt da drin bis heute mit sehr viel Herzflut und das merkt noch unseren Kunden.

00:12:43: also dass wir jetzt nicht der typische ja weiß was ich Baukonzern wie man es alles nennen sind sondern da ist noch... Wir sind eine Handwerksgruppe und das sieht so sehen wir uns auch!

00:12:52: Wir sind Handwerk, wir möchten noch Handwerk sein.

00:12:55: Und heute ist der Punkt Wir haben alles selber aufgebaut, habe ich gerade schon gesagt.

00:12:59: Also wirklich jeden einzelnen Mitarbeiter aufgestellt.

00:13:01: natürlich machen wir uns jetzt auch Gedanken dass man die Wachstumsschritte die noch kommen sollen anders gestalten

00:13:07: muss.

00:13:08: Wie hat sich das ergeben, dann auch diese mehreren Gewerke zu machen?

00:13:11: Also selber auf die Idee, weil ich sage mal als kleiner Handwerksbetrieb sagst du ja klar brauche ich einen Gerüstbauer.

00:13:16: Klar braue ich auch mal ein Estrichleger und klar brauere ich auch einmal jemand der Innenausbau macht aber dann quasi auch diesen Mut haben zu sagen so ne wir machen halt einfach alles selber.

00:13:25: Wir haben ja oft auch selber zu kämpfen in unserem kleinen Handwerkes Betrieb überhaupt richtig voranzukommen Dinge voranzutreiben Mitarbeiter einzustellen Aber an diesem Switch zu sagen ne ihr holt uns jetzt kein Suppi sondern wir holen es erstmal vielleicht ein Suppi und danach machen wir was selber.

00:13:40: Ja gut, die Ersagen wird wahrscheinlich für jeder hier gemacht haben dass wenn du einen Gewerke macht hast dann könnt ihr das nicht auch mitmachen.

00:13:46: Und ähnlich da nur in einer anderen Größenordnung und dadurch auch die schnelles Skalierung und Wachstumsrate.

00:13:52: dahinter war es bei uns.

00:13:54: Man könnte nicht den Gerüst bauen, weil wir kriegen das nicht.

00:13:56: Wir können ja nicht die Fenster mit einbauen oder sonst irgendwas.

00:13:58: und dann beschäftige ich so mit dem Thema.

00:14:00: irgendwann ja auf gut Deutsch gesagt legst du dir Eier auf natürlich und machst?

00:14:06: In Sachen Führung, Mitarbeiterführungen, Gesprächsführungen mit auch potenziellen Kunden und so weiter.

00:14:13: Das hat sich ja mit hoher Wahrscheinlichkeit extrem verändert.

00:14:16: Mit sieben Mitarbeitern füßt ihr an Betrieb oder mit zwanzig Mitarbeiteren füßen in Betrieb ganz anders als jetzt was dafür dich.

00:14:22: da sei auch entscheidend auch deine Führungen zu überdenken.

00:14:27: wie bist du da reingekommen?

00:14:28: Wie hast Du Dich da selber weiterentwickelt?

00:14:32: Na ja, also erst mal muss ich feststellen dass nicht der schlauste Mensch auf der Welt bin und uns vielleicht in gewissen Bereichen andere gibtlich schlauer sind als sich.

00:14:39: Und das auch besser können.

00:14:41: weil man das verstanden hat ist der zweite Punkt um die Person dann Prozesse aufzubauen.

00:14:48: Man muss dazu zu verstehen.

00:14:49: jetzt haben wir ganz viele verschiedene Gewerke und jeder der hier sitzt ist ein bisschen spezialisiert auf einen Gewerk.

00:14:54: und glaub mir die Erfahrung habe Ich auch unser cga-Mann der schwierigste Mensch, den ich überhaupt jemals kennengelernt habe.

00:15:01: Aber die sehen ja alles immer so in meiner... Hier ist alles anders!

00:15:06: TGA ist anders als der Gerüstbauer.

00:15:09: aber die Grundprinzipien vom Prozess, vom Ablauf her du musst Angebote schreiben, du musst einen Vertrieb machen Du musst abrechnen, du hast gewisse Intervalle, die sind überall gleich und die haben wir halt überall auch gleich gezogen.

00:15:22: Natürlich gibt es gewerkeweise Unterschiede, die man irgendwo zu beachten hat.

00:15:28: Aber im Grundkonzept funktionieren oder funktionieren eben auch nicht in gewissen Bereichen.

00:15:33: Unsere Betriebe alle gleich, also vom Prozess her und das war das was wir verstehen mussten.

00:15:38: Ja ich sag mal uns fällt es ja immer schwer auch wenn du jetzt so der typische Handwerker wie ich oder wie unsere Partnerbetriebe hier du hängst halt voll drin und dann Verantwortung abzugeben.

00:15:49: Das ist ja so eines der schwierigsten Herausforderungen und mit zwanzig Mitarbeitern Führst du ja einen Betrieb ganz anders als wenn du jetzt hundert hast.

00:15:58: Wie hast du das so?

00:16:00: Ich merke das selber auch bei mir, dass mir teilweise ich muss die Jungs laufen lassen aber mal eben gucken was sie da machen muss ich irgendwie trotzdem und dieser Switch dahin zu bekommen ja so viele Mitarbeiter dann auch zu führen aber auch die Verantwortung abzugeben Das ist ja ein bisschen das Schwierige auch dahinter.

00:16:22: also wenn man wachsen will muss man das.

00:16:24: Das ist der Punkt.

00:16:25: Und bei uns ist halt, wie ich gerade gesagt habe ... Ich hab mir Experten gesucht, ob das jetzt ein Gerüstbauer war oder einer im TGA-Bereich, der die Sache an sich als Experte kannte, muss den Leuten natürlich einen gewissen Vertrauensvorschuss geben.

00:16:41: Also du kannst nicht alles von denen verlangen.

00:16:43: Wenn du mit Menschen zusammenarbeitest, musst du den auch gewissen Freiraum geben.

00:16:48: Sind noch Fehler passiert?

00:16:49: Manchmal zu viel Freiraumen ist auch scheiße passiert und man hat wirklich auf die Fresse oder vor die Fressel gekriegt.

00:16:54: Aber das gehört auch dazu, aber am Ende will ich das nicht verlieren.

00:16:57: Also Vertrauensvorschuss für gewisse Personen und Expertise.

00:17:00: sich einkaufen weil die Jungs kennen sich mit dem Gewerk oder den Mädels kennen sich besser aus als ich.

00:17:06: Ich kann denen von der Seite behilflich sein.

00:17:09: was mittlerweile meine Erfahrung vielleicht im Unternehmertum angeht.

00:17:12: In der Sache in dem Gewerk oder in der Expertise wo sie drin sind sind ja viel besser als ich, als ich das verstanden habe.

00:17:19: Das Selbstvertrauen hatte ich aber auch nicht in den Bereichen.

00:17:23: Ich hatte natürlich immer Leute, die sich dort auskennen.

00:17:29: Am Ende brauchte ich sie und das war für mich ein großer Vorteil in der Jahre.

00:17:34: Wenn man auch Mitarbeiter einstellt, tut man sich oft schwer damit, die Verantwortung abzugeben.

00:17:42: Ja, irgendwie nach zwei drei Monaten merkt man irgendwie ja ist doch der falsche Mitarbeiter.

00:17:46: Ich habe den falsch eingeschätzt und man hat dann wieder Angst an diesen Schritt zu gehen.

00:17:51: Mitarbeiter weg neuer Mitarbeiter hier Sascha bestes Beispiel Bürodamer eingestellt uns eigentlich alles super geklärt und nach sechs Tagen ist ich schon wieder weg diese Menschen dann auch falsch einzuschätzen.

00:18:04: oder Wie war das bei dir?

00:18:08: Ist immer alles glatt gelaufen oder ... Ja klar, ohne Problem.

00:18:15: Nee, Faktor Mensch ist der schwierigste.

00:18:18: Da ist vielleicht auch das größte Learning, wo ich heute anders ... Man denkt immer an, ohne diese Person wird es nicht funktionieren!

00:18:28: Man hat so viel Angst und schafft sich selber einen Flaschenhals im Betrieb diese Person zu verlieren.

00:18:34: Am Ende kann ich nur sagen, um so länger man über eine Person nachdenkt und schneller musst du dich trennen.

00:18:40: Diese Abgeklärtheit hatte ich damals nicht.

00:18:43: Heute sind wir da kompromissloser weil ich muss ja im Sinne des Betriebes denken.

00:18:49: Und wenn jemand sich so darstellt der schädlich für die Firma ist und eigentlich fünfzig Prozent von meinem Tag im Kopf eignet dann muss ich mich trennen und dieses Learning war wirklich ganz wichtig.

00:18:59: das jetzt hart gesagt Aber das hält einen auf.

00:19:01: Dann hast du Angst, dann sitzt du da.

00:19:03: Den kann ich nicht kündigen!

00:19:04: Wie kriege ich den jetzt wieder motiviert?

00:19:07: Ehrlicherweise am Ende war es nachher besser.

00:19:10: Jedes Mal

00:19:11: ... Man hat ja ein bisschen Angst dann auch davor, dass zum Beispiel außenstehende Menschen, die dir z.B.

00:19:17: auch nahe stehen, wenn man so eine Entscheidung trifft und sagt, boah, du hast dich aber krass verändert, also du selber.

00:19:24: Deswegen tust du den weg.

00:19:26: Meiner Meinung nach ... Kann ja nur stattfinden, wenn man sich selber verändert.

00:19:30: Die Frage ist in welche Richtung?

00:19:32: Es wäre schade, wenn wir uns nicht weiterentwickeln.

00:19:35: Wenn ein Mitarbeiter muss es verstehen und honorieren, tut nicht jeder, muss man ihn abholen... ...wenn dann diese Klischis irgendwann kommen kann ich aber auch nicht weiterhelfen.

00:19:44: Man sieht das natürlich auch drumherum besser wird ihnen mitnimmt.

00:19:47: Ich meine er participiert ja auch davon.

00:19:49: Wenn er sich mit weiterentwickelt, ist doch alles gut, wenn nicht.

00:19:52: Dann ist ab einem gewissen Zeitpunkt diejenige nicht mehr der richtige.

00:19:55: Also die Abgeklärtheit dahinter, quasi an das Unternehmen zu denken und das persönliche wegzupacken.

00:20:04: Das ist schwierigste an allem.

00:20:06: also ich habe mir auch Freunde mit ins Unternehmen geholt und ich will noch nicht mal sagen dass es ein Fehler war weil das wäre jetzt gelogen sondern gerade am Anfang.

00:20:14: das sind heute noch diejenigen die die Gruppe tragen wo ich mich drauf verlassen kann.

00:20:19: Thema Loyalität ist ein Riesenthema Aber es macht die Sache auch schwieriger, wenn das mal schief geht.

00:20:25: Da muss man sich Gedanken drüber machen.

00:20:27: Auch gelernt aber am Ende ... Ja wie gesagt mittlerweile sechs, siebenhundert Leute, wir gehen Richtung Siebenhundert hängen ein paar Familien dran.

00:20:35: Kann ich nicht mehr auf jeden toten Hamster oder sonst irgendwas irgendwie rücksich nehmen?

00:20:39: Das funktioniert halt nicht.

00:20:42: Da bist du im Moment, wo du wirklich dachtest Scheiße jetzt fliegt uns ja alles um die Ohren.

00:20:49: Mehrmals!

00:20:51: Oh, also wärmer sind das auch mit größeren Stilen.

00:20:55: Also nicht nur am Anfang.

00:20:56: Das war auch zwischendurch mal das Thema.

00:20:58: Das hat man immer wieder durch verschiedene Ereignisse.

00:21:01: Klar Corona war so ein Ding wo das dann ... Da haben wir uns täglich mit den Geschäftsführern im Call getroffen.

00:21:08: Man durfte ja sich nicht mehr mit Menschen treffen weil da hat man sich irgendwo bei Teams getroffen.

00:21:14: Wir haben so einen Auslauf-Szenario jeden Tag oder jede Woche gestaltet Wann sind die Aufträge weg?

00:21:19: Wann dürfen wir nicht mehr und wann sind wir eigentlich pleite?

00:21:21: Das war in diesem Szenario, das war ein Ding.

00:21:24: Ich glaube da haben wir alle unsere Erfahrungen mitgemacht.

00:21:27: Aber klar also diese Themen, dass ihr nicht mehr pennen konntest und morgen nicht mehr weiß wie die Gehälter zu zahlen sind, etliche

00:21:33: Male!

00:21:34: Auch bei der Größe?

00:21:36: Ja mittlerweile wäre es fatal wenn man jetzt morgens denkt ruhig ich muss nochmal kurz gucken wo ich jetzt heute mal abrechnen kann dann funktioniert nicht mehr.

00:21:43: dafür ist die Verantwortung noch so groß.

00:21:45: aber klar Liquiditätsthema, werdet ihr heute auch hier sprechen ist bei uns nach wie vor eines der Ankerpunkte.

00:21:53: Also da arbeiten andere Menschen mit unserem Geld und wir müssen Geld aber zahlen dann muss man nicht groß

00:21:59: sein.

00:22:01: Gibt es in einem Punkt wo du sagst Jo das würde ich auf jeden Fall nicht mehr so machen?

00:22:05: Wie damals

00:22:06: ein großer punkt ist dass sich die hoffnung zu groß im einzelnen menschen setzen.

00:22:13: Thema von gerade sondern da wirklich rationaler zu denken.

00:22:18: Und den Leuten echt nicht mehr so viel Zeit gehen, weil am Ende verlierst du Zeit!

00:22:22: Ich habe Geschäftsführer durchgeschleust.

00:22:24: danach musste ich nur komplette Restrukturierung der Firma vornehmen, weil das Thema auch gerne weg... also diese unangenehmen Themen blendet man gerne weg und da kann ich nur die Empfehlung aussprechen.

00:22:35: Tut das nicht?

00:22:36: Das ist nachher teurer und kostet mehr Zeit vor allem die eigene

00:22:40: Ja und vor allen Dingen auch die persönlichen Belange dahinter ne.

00:22:44: Also da geht es ja auch darum, wenn du eine Sache zwar schon eigentlich entschieden hast und das nicht wirklich hinbekommst wird sie auch persönlich richtig schwierig.

00:22:52: Ja klar aber dass Ego mal weggestellt in meinem Sinne des Betriebes denken und am Ende schadet's.

00:22:58: Da habe ich sehr viel gelernt.

00:22:59: Ich hab mir irgendwann einen Geschäftsführer-Kollegen oder ein bisschen Geschäftsführer noch in der Holding mit reingezogen.

00:23:05: Ich meine dieser Mensch ist so rational da habe ich echt viel von gelernt.

00:23:10: Das kann man nicht immer alles umsetzen Aber Teile davon haben mich echt weitergebracht.

00:23:15: Also wirklich Leistung oder Nichtleistung, ja oder nein?

00:23:17: Wenn nicht dann Tschüss!

00:23:19: So wird das im Handwerk niemals sein und das sollte auch nicht sein.

00:23:22: ist alles noch Faktor Mensch weil wir brauchen die Menschen auch.

00:23:25: aber einen gewissen Punkt davon mitzunehmen um eine gewisse abgeklärtheit um wachsen zu können ist glaube ich sehr sehr wichtig.

00:23:31: und ich weiß wie schwer dass es ah der Manni ohne den kann man gar nichts mehr machen er läuft die Baustelle nicht am Ende Nein kriegt man irgendwie hin.

00:23:41: Ja man drückt sich da immer vorne, weil man denkt irgendwie alles geht kaputt und das funktioniert halt nicht.

00:23:47: Aber ja die Erfahrung habe ich auch gemacht.

00:23:49: Nicht in dem Stil aber ähnlich am Ende egal wie groß man ist.

00:23:53: Man hat ja immer solche Phasen im Leben wo man sich auch unsere Partnerbetriebe sich extrem schwer tun wenn sie quasi mit uns zusammenarbeiten findet natürlich eine veränderingene Betrieb Start.

00:24:02: aber Mitarbeiter wollen sich dann nicht mitverändern.

00:24:04: Dann hängt man natürlich der auch Ja, sehr dran mit den Mitarbeitern.

00:24:08: Weil die haben nur ein Unternehmen mitgetragen.

00:24:11: Die haben da alles reingesteckt und dann ist natürlich auch menschlich schwierig ... sich von solchen Leuten zu trennen?

00:24:18: Wenn dem so ist, dass ihr wirklich alles reingesteckt habt, muss man die Chance geben, mit denen vernünftig zu sprechen.

00:24:23: Das ist mal grundlegend!

00:24:24: Aber es gibt natürlich auch andere Beispiele, die das vielleicht nicht getan haben.

00:24:27: Wo man trotzdem denkt ohne ihn funktioniert's nicht oder ohne sie funktioniert's jetzt nicht.

00:24:31: Und das ist ein Trugschluss.

00:24:33: Klar kostet dann wieder Zeit eine gewisse Zeit lang Aber dieses Learning zu lange an schlechten Dingen festzuhalten ist eines der Elementarsten in guten Zeiten.

00:24:42: von schlechten Mitarbeitern, Low-Performern trennen.

00:24:45: Es

00:24:45: hat weniger Zeit auf Wärmgenach.

00:24:46: Wenn ich hier rausgehe, habe ich sechs mal Mitarbeiter gekündigt und so hört

00:24:49: sich das gemacht.

00:24:50: Das natürlich nicht so.

00:24:51: Der Faktor Mensch ist sehr wichtig.

00:24:54: Das Ganze wo wir im Dienstleistungssektor unterwegs sind beruht nur auf Menschen.

00:24:59: also bei uns kann noch keine KI irgendwas bauen ja?

00:25:02: Also dass das funktioniert noch nicht.

00:25:04: aber auch Da müssen wir wieder hin, so eine gewisse Leistungsbereitschaft bei Menschen auch rauszukitzeln.

00:25:09: Das schafft man nicht immer.

00:25:12: aber das wäre natürlich schön wenn du einen schaffst und der nimmt fünf Stück mit.

00:25:15: Ja, ich sag mal mit jeder Wachstumsstufe verändert sich ja auch deine eigene Rolle im Unternehmen wahrscheinlich ja immer noch.

00:25:24: Und irgendwann kannst du nicht mehr überall selbst drinstecken was musstest du persönlich?

00:25:29: Und da geht es jetzt um dich wirklich lernen, um ein Unternehmen dieser Größe überhaupt führen zu können oder auf den Weg dahin auch führen zu kann.

00:25:38: Ich muss erst mal verstehen was kann ich und was kann nicht?

00:25:40: Also was sind meine Stärken und was sind die Stärkungen von anderen?

00:25:43: Und ich bin jetzt in der glücklichen Lage dass ich einen gesellschaftlichen Kollegen habe, der genauso alt ist wie ich also genau ein bisschen jünger und mittlerweile auch einen zusätzlichen Geschäftsführer dazu gewinnen konnte.

00:25:55: wir sind so ein Dreier gespannt oben drüber Und da ist eine ganz klare Rollenverteilung.

00:26:01: Ich bin dann so ein bisschen der, was sagen die beiden immer?

00:26:04: Der Tralafiti Trinz, der irgendwo rumläuft und ja vertrieb macht aber das gehört dazu aus Veranstaltungen uns sichtbar zu machen.

00:26:12: auch Der andere ist halt mehr operativ, er kümmert sich an den Fischbach.

00:26:16: Er wird jetzt nirgendwo auftreten oder eine Rede halten oder sonst irgendwas.

00:26:20: Das ist nicht so sein Ding.

00:26:21: Er kümmers sich zum operative Geschäft.

00:26:23: also wir mussten für uns feststellen was unsere Stärke und wie können wir mit der Stärke das Unternehmen weiter nach vorne bringen und auch wachsen lassen?

00:26:32: Weil nur dann kriegen wir es ja wieder skaliert.

00:26:34: wenn du alles und die Eier legende Wollmilchsauer sein willst wird schwierig.

00:26:38: Das funktioniert ab einer gewissen Person nicht mehr aber das funktioniert auch schon.

00:26:43: Bei der Handwerksschmiede sprechen wir viel über Strukturen, Prozesse.

00:26:47: Und gerade am Anfang, wenn man auch schon zehn, zwanzig Jahre selbstständig ist, tut man sich extrem schwer damit, alte Muster zu brechen und neue Dinge quasi zu implementieren in Bezug auf KI-Automatisierung, Digitalisierung.

00:27:05: Was würdest du da jemanden mitgeben?

00:27:08: Ja, wie kann man sich selber quasi auch darauf vorbereiten, sich auf Dinge einzulassen die einem selber total schwer fallen irgendwie.

00:27:17: Naja wir müssen uns darauf einstellen.

00:27:19: ich krieg's ja mit das Handwerk.

00:27:21: also die ganze Brungschehandwerk ist natürlich sehr schwierig.

00:27:24: jetzt kann nicht große Schnauze haben von der Stelle.

00:27:26: aber diese Scheuklappen die wir alle haben ja.

00:27:30: also dass es jetzt machen was mal gar nicht so kompliziert mit KI oder sonst irgendwas noch.

00:27:34: gehen wir an die Baustelle Gehen wir mal einen Schritt höher.

00:27:37: Also das Ziel ist, irgendein Bauwerk fertigzustellen.

00:27:41: Was ist denn heute unser Problem?

00:27:42: Unser Problem ist Elektro-G-Dreien.

00:27:44: Ich kann nicht weitermachen weil der Maler noch nicht durch ist oder sonst irgendwas.

00:27:48: also diese Denke dieses Scheuklappen man muss da ein bisschen größer denken Ein bisschen weiter dicken sich auch auf Dinge einlassen Gerade was technische Dinge angeht im Büro oder sonst Irgendwas.

00:27:57: ich kann auch nicht mit dem Computer umgehen muss aber ganz ehrlich sagen Ja so eine KI Da kann ich zu laut sagen, weil dann wieder irgendwelche Sachen wir im Büro nicht.

00:28:06: Wir müssen die und die KI nehmen.

00:28:08: wegen Datenschutz und all der ganze Scheiße.

00:28:09: am Ende des Tages arbeiten wir alle damit.

00:28:12: Und das hilft mir schon mich zu strukturieren, mich auf gewisse Dinge einzulassen wo ich denke wow das geht.

00:28:18: aber dafür habe ich früher drei Wochen gedauert und brauchte noch den Info von sechs Mitarbeitern.

00:28:23: Auf einmal schrug das Ding mir alles fertig aus.

00:28:25: also das sind so Sachen ist ja eigentlich geil kann Hilfe sein!

00:28:28: Nicht bei allem.

00:28:30: Und ich glaube, der Wichtigste drum ist, lasst euch da mal darauf ein.

00:28:32: Genauso auf Prozesse.

00:28:33: Also wenn du gewisse Prozese implementierst musst du vielleicht nicht mehr jeden Samstag oder Freitag da sein.

00:28:40: So ein scharfes Style Betrieb mit fünfzehn-zwanzig Mann dahin zu strukturieren, dass sich vielleicht donnerstags abends mit meiner Frau irgendwie hinfahren kann und montag steht die Bude noch.

00:28:50: also das ist doch mal Ziel eins.

00:28:52: Das war bei unserem Anfang auch nicht so, ne?

00:28:53: Also das muss ich dazu sagen.

00:28:57: Ja, also eines der wichtigsten Punkte die ich auch einfach gemerkt habe.

00:29:00: Man hat ja gewisse Ziele irgendwie im Privat aber auch als Unternehmer und das ist immer... Sag ich mal, relativ weit weg alles wo man hin möchte.

00:29:10: aber ich habe halt einfach die letzten Jahre auch gemerkt wenn du einfach die Dinge die du gut kannst.

00:29:15: Weiter machst und weiter machst und dran bleibst und natürlich dann auch ja gute Entscheidungen, auch mal schlechte Entscheidungen schwere Entscheidungen triffst das ist ja automatisch mit der Zeit kommt wenn du da einfach authentisch bleibest.

00:29:28: Klar also größte Learning kann ich auch nur für Sport implementieren.

00:29:31: da komme ich ja her durch Niederlagen.

00:29:33: Also wenn man das nicht zweimal macht hast Du schon

00:29:35: gewonnen Ja.

00:29:38: Okay, wir sind fast am Ende.

00:29:39: jetzt will ich ein bisschen herausfordern.

00:29:42: Jetzt machen wir mal was Gemeinsames.

00:29:44: Ich nehme dir jetzt alles weg!

00:29:46: Keine Sechsundert Mitarbeiter, keine Unternehmensgruppe, keine ganzen Gewerke.

00:29:51: Du hast morgen wieder einen klassischen Handwerksbetrieb mit sieben Mitarbeitern Aber du darfst dein gesamtes heutiges Wissen behalten.

00:29:58: Das darfst du behalten.

00:30:00: Was machst du ab Montag anders?

00:30:06: Ich wollte es dir nicht ganz so einfach machen.

00:30:11: Ich glaube, du darfst eigentlich gar nichts anders machen.

00:30:14: Weil für die Zeit in der ich da war, war das doch alles okay, wo wir heute sind?

00:30:19: Also ... Der Weg und das Learning was man hat ist so der wichtigste Input heute.

00:30:26: Wenn ich das nicht mehr hätte... Okay jetzt redest du davon nicht etwas Wissen!

00:30:30: Dann fahre ich zur Bank, mach den geilsten Businessplan und bin übermorgen in der Größe, wo ich heute bin.

00:30:35: Aber ich glaub, man muss sich kleine Steps kleine Ziele setzen.

00:30:40: immer so, okay was schaff ich diese Woche?

00:30:42: Was schaffe ich vielleicht bis Ende des Jahres?

00:30:43: Wo will ich hin?

00:30:45: Das kam nachher

00:30:45: bei mir.

00:30:46: Aber was würdest du so konkret machen?

00:30:47: zum Beispiel am Anfang?

00:30:48: jetzt sieben Leute.

00:30:49: das erste was Du selbst nicht mehr machen würdest

00:30:53: Also das Erste was ich machen würde über den sieben Leuten in dem Betrieb durch reinkommen ist

00:30:57: Strukturen einzuziehen

00:30:58: weil dann komme ich ganz schnell wenn wir sagen ok was war deine erste Amtshandlung würde ich Prozesse und Strukture dass ich mich darum nicht mehr kümmern muss und um andere Sachen kümmern kann.

00:31:08: Für diese sieben Leute, diese Prozesse die wir vielleicht heute haben damals aber überhaupt nicht hatten, das wäre mein erster Schritt.

00:31:15: Das muss sein!

00:31:17: Und dann kann ich mir auch andere Sachen konzentrieren und dann wieder größer skalieren.

00:31:20: Okay, das ist so Stufe eins.

00:31:22: Gibt es drei Dinge?

00:31:23: so ein Betrieb mit?

00:31:25: Weil nicht drei bis zwanzig Mitarbeiter wo du sagen würdest Um die nächste Stufe als Unternehmer, aber auch im Betrieb zu erreichen.

00:31:34: So diese drei Dinge.

00:31:35: erste habe ich verstanden Systeme Prozesse.

00:31:38: Strukturen schaffen ist immer auch ein großes Thema bei mir tatsächlich wo ich immer gerne darauf umreite weil ohne struktur prozess Verantwortungsbereich abzugeben funktioniert das nicht.

00:31:49: zwei andere dinge wo du sagst jo extrem wichtig dass auch direkt anzugehen

00:31:53: Hast du gerade schon beantwortet, das Verantwortung abgeben?

00:31:55: Also ob Leute finden die deinen Job übernehmen können.

00:31:58: Scheiße hab ich schon mal selber beantworten!

00:32:03: Das war Schritt zwei.

00:32:07: Wenn diese Schritte kommen umso größer kann ich denken wenn ich das will.

00:32:10: es kann ja auch ein Punkt erreicht sein.

00:32:11: hey ich habe jetzt twenty-fünf Mitarbeiter funktioniert alles.

00:32:14: das kann nicht bis achtzig so machen.

00:32:15: da muss natürlich für jeder für sich einschätzen und wo er hin will.

00:32:18: dass kann ich nicht verantworten.

00:32:19: Ja Punkt drei Habe ich nicht gefahrten?

00:32:25: Naja, Punkt drei.

00:32:28: Ich glaube ... wenn ich das alles so hinbekommen würde jetzt kommt auch ein bisschen die persönliche Sache da rein.

00:32:33: Wenn man selber also muss dazu sagen Das hört sich jetzt alles lustig und einfach an was ich hier sage das war es aber nicht.

00:32:40: Also zwischendurch waren auf Phasen persönlich dabei wo ich gedacht habe ich bin verrückt oder ich brauche einen Psychologen oder sonst irgendwas.

00:32:47: Ich hatte vierzehn Kilometer Und deswegen diese Punkte sind dafür wichtig, um sich selber nicht ganz zu verlieren.

00:32:54: Weil das kann nämlich auf dem Weg auch passieren und wenn du selber nicht funktionierst, bringt es alles.

00:33:00: Wie wichtig ist das Umfeld in so einer Phase?

00:33:03: Also die nächsten Personen... die dir nahestehen, ich sag mal so.

00:33:06: Die drei bis fünf Menschen, die einem wirklich nahestehend mit Familie.

00:33:10: Ich denk mal deinem Partner auch der auch deinen Freund ist.

00:33:13: Wie wichtig ist das?

00:33:14: Dass man da auch rückhaltig ist?

00:33:15: Absolut!

00:33:15: Also Danny Fischbach und er hat zwei Kinder.

00:33:17: Ich habe keine... Ist für mich wie Family.

00:33:20: also da hab' ich natürlich einen Spargespartner jeden Tag.

00:33:22: Auch wenn wir uns oft kräftig auf die Nerven gehen.

00:33:26: aber das Umfeld ist sehr sehr wichtig.

00:33:28: Also da auch auszusortieren Wer wirklich einen supportet und wer nun Anhängen so ist.

00:33:34: Und das passiert im Laufe der Jahre auch, man schleppt dann Leute mit... ...und diesen weg, soweit es mal schlechter läuft.

00:33:41: Dass die Erfahrungen muss ich

00:33:42: dann auch machen ja.

00:33:43: Ja, crazy!

00:33:44: Wenn du heute auf den Lukas von damals zurückblickst... Ja, Anfang zwanzig noch voll sportlich, Eishockey voll im Saft Sieben Leute, eigentlich keine Ahnung wohin die Reise einmal geht.

00:33:56: Einfach durchgestartet.

00:33:58: also heftige Geschichte auf jeden Fall.

00:34:01: Was würdest du diesem Lukas heute sagen?

00:34:05: Dranbleiben Also wirklich dran bleiben nicht aufgegeben.

00:34:08: Das ist das was ich heute nur sagen kann.

00:34:10: Wir haben das nur geschafft und wir sind ja jetzt hier kein riesen Konzern oder

00:34:23: Konzern ist, glaub ich, ab tausend Mitarbeit.

00:34:25: Hast du recht?

00:34:26: Bist du noch nicht ... Ich glaube, weiß ich nicht!

00:34:28: Ich weiß gar nicht, wie man das definiert.

00:34:31: Aber ja... Also dieses Dran-... also wenn jemand... Du kannst alles lernen und musst halt wollen.

00:34:38: Der erste Punkt ist Wolle und es war bei uns so.

00:34:42: Und wir haben dadurch dann alles gelernt jetzt auch nicht, aber wir haben was gelernt.

00:34:47: Und die Sachen dazu uns geholt, die wir brauchen.

00:34:50: Aber dranbleiben ist der wichtigste Faktor.

00:34:53: Nicht aufgeben und immer wieder aufstehen!

00:34:56: Und ich bin echt aufgefallen.

00:34:59: Wenn ich so erzähle, kann man jetzt locker drüber erzählen ... aber das war schon Ritz.

00:35:03: Das muss man dazusagen.

00:35:04: Also immer

00:35:06: noch einer.

00:35:06: Ich meine, ihr seid ja doch nicht am Ende?

00:35:08: Wo soll das mit der Fischsprachgruppe noch hin?

00:35:10: Wo willst du persönlich noch

00:35:11: hin?".

00:35:12: Sag mal, da ist es auch immer geil ...

00:35:14: Wo siehst Du Dich in

00:35:15: fünf Sekunden?

00:35:16: Ja genau,

00:35:17: wo siehst du Dich selber?

00:35:20: Du hast eine geile Gruppe aufgebaut, du hast wahrscheinlich das Leben mittlerweile, was wir dir niemals hättest gedacht so, dass es erreicht.

00:35:28: Aber jetzt mal an diesem Punkt als so starker Unternehmer mit so vielen Mitarbeitern ... Was hat man da eigentlich noch?

00:35:36: So ein Prinzip?

00:35:36: oder wo steckst du da jeden Tag deine Power rein, wo du sagst hey, da wollen wir noch hin und auch du persönlich?

00:35:45: Naja also nach wie vor mein Leben Mein Baby, unser Baby ist die Firma.

00:35:50: Also wir wollen ihn natürlich weiter wachsen.

00:35:52: jetzt wird sich der Kurs.

00:35:53: also wir haben auch ein paar Schwierigkeiten hintergehabt.

00:35:55: Wir mussten noch ein zwei Firmen sag ich mal ein bisschen neu strukturieren das gehört dazu.

00:36:00: und dann das haben wir uns ja für zwei sechsundzwanzig auf die Uhr geschrieben ab zwei sieben und zwanzig werden wir uns explizit also ganz konträr zu dem Wachstumsfahrt den wir bisher hatten also ohne zukaufs alle selber aufgebaut werden wir uns das Thema Nachfolgeregel umkümmern.

00:36:17: Also da gucken wir uns noch Handwerkbetriebe, die zu uns passen würde an oder die wir dann auch eventuell übernehmen können.

00:36:25: Das wird jetzt unser Wachstumsfahrt für den nächsten Jahre.

00:36:29: und wenn du eine Zahl wissen willst... Wir sind jetzt circa der Eiernder irgendwo um die zwei Hundert Millionen rum.

00:36:35: natürlich will ich jetzt für, wenn wir sagen fünfhundert Millionen nicht mehr dreizehn bis fifteen Jahre brauchen, sondern das in einer relativ schnellen Zeit dann auch schaffen.

00:36:46: Und was ist dann da so in unserem Kopf?

00:36:48: Ob wir es schaffen weiß ich nicht und am Ende des Tages halt jetzt vierhundert-fünfhundert, aber da sind ja solche Sachen die man sich sechst und am ENDE kommt er nicht aufs Umsatz an, sondern was unten

00:36:58: hängen bleibt.

00:36:59: Ja ich sag mal so, das hört sich alles total krass an, sagt mal für uns auch für mich, du hast hier fünfhundert Jahre, gucken wir mal so eine Motto

00:37:08: Soll nicht so rüberkommen.

00:37:09: Nein, aber das ist ja gerade das Kasse und das finde ich beeindruckend.

00:37:13: was wirklich möglich ist innerhalb von zehn zwölf dreizehn Jahren wenn man da wirklich konsistent dran bleibt an sich arbeitet an den Mitarbeitern arbeiten ist er für jeden und das ist auch das was ich immer auch versuche mitzuteilen.

00:37:28: es ist ja alles möglich am Ende wenn man wirklich Bock hat Veränderung anzustrehen wirklich nach vorne geht und alles da reinsteckt.

00:37:35: Klar, gehört auch ein bisschen Glück dazu.

00:37:37: Ja

00:37:37: natürlich!

00:37:38: Wir helfen das Gebot glücker dazu und vielleicht haben wir in der richtigen Stelle auch ja ein bisschen Glücke gehabt oder das Richtige gemacht.

00:37:48: aber ohne dass zu probieren kommt es halt nicht an den Punkt, dass du das auf weiß

00:37:52: machst.

00:37:54: Also wenn ich ... wir reden ja heute auch über, da kann ich noch etliche Geschichten erzählen.

00:37:59: Ich will nicht, dass es immer so einfach rüberkommt weil wir sind echt an Punkten gekommen schlaflose Nächte wussten nicht, wie wir Gehälter bezahlen können.

00:38:07: Das fühlt sich jetzt locker an, wenn ich spreche so was.

00:38:11: Ja man denkt ja immer nur als kleiner Handwerk hat man diese Probleme aber am Ende verlagert sich das alles nur ein bisschen nach oben und am Ende ist das alles gleich?

00:38:20: Am

00:38:20: Ende ist es immer das Gleiche.

00:38:21: Jetzt sind die gleichen Probleme nur noch mehr

00:38:24: oder zwei.

00:38:27: Okay mega!

00:38:29: Jetzt haben wir hier siebzig Handwerker sitzen.

00:38:31: Was würdest du denen sagen?

00:38:34: Was ist so das Allerwichtigste für einen selber, egal wo du gerade dran bist?

00:38:37: Ob du an der Mitarbeitergewinnung bist, Prozessesysteme aber mit der eigenen Persönlichkeit als letzten Impuls.

00:38:43: Ja, dass auch alles bei einer Prozent.

00:38:45: Also halb Seiten jetzt Mitarbeiter einstellen und Programm einführen bringt nichts sondern dann muss man auch den Prozess vollenden, Häkchen hintermachen an den nächsten Prozess gehen weil wenn man überall nur Feuer legt auch Erfahrung von mir und die nicht löschen kann Dann hat man diese Teller die man immer wieder hoch hält Und dann wird es schwierig, weil das fällt auf jeden Fall einer runter.

00:39:05: Also Dinge auch für den Kopf einen Häkchen machen können um weitermachen

00:39:11: zu können.

00:39:11: Ja.

00:39:12: Tja Lukas vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast.

00:39:15: mega Geschichte also.

00:39:17: ich habe dir eben schon gesagt in unserem Vorgespräch du musst auf jeden fall ein Buch schreiben.

00:39:21: richtig richtig cool geile Geschichte.

00:39:23: Lukas wird jetzt noch die Kaffeepause Mit uns da bringen und kann doch natürlich noch länger bleiben.

00:39:28: Tauscht euch da gerne aus, geht da auf Lukas zu und lasst uns jetzt hier einmal Lukas bedanken, dass er da war.

00:39:36: Einen großen Applaus!

00:39:37: Danke dir!

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