Wenn Du nur noch für Deinen Betrieb funktionierst | Interview mit Vera Steden
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich hatte mal einen ganz krassen Fall Burnout.
00:00:02: Das war auch eine Führungskraft, das war zu Corona-Zeiten.
00:00:06: Dieser Mann meldete sich irgendwann und er sagte vorstehen ich schaffe es nicht mehr mein PC anzumachen um meine E-Mails
00:00:14: anzugucken.
00:00:15: Ich finde auch wichtig einfach sich einzugestehen dass passiert ja auch Querbeet durch alle Höhen und Tiefen der Gesellschaft.
00:00:22: Die Identifikation mit dem Betrieb den man hat oder mit der Führungsstelle die man hat Die ist manchmal so klar, dass man überhaupt nicht mehr weiß wer man ist.
00:00:34: Und wenn das soweit ist dann geht es eigentlich schon ganz langsam Richtung Burnout.
00:00:38: Ich habe einige Handwerker, einige Unternehmer bei mir Menschen in hohen Positionen die immer wieder an die Grenze stoßen weil sie sagen also ich weiß überhaupt nicht mal wo ich abschalten kann.
00:00:57: Hallo und herzlich willkommen beim Podcast der Handwerkschmiede, der Realtalk.
00:01:01: Mein Name ist Daniel Ich bin hier im Vertrieb tätig die meisten kennen mich ja auch Und wir haben heute einen neuen podcast.
00:01:08: Ja heute mal fern ab dessen dass wir viele leute aus dem handwerk haben haben ein bisschen eine ganz andere sparte Ein bisschen eine ganze andere spate.
00:01:17: ich freue mich sehr die vera bei uns begrüßen zu dürfen und Ich würde dir jetzt einfach direkt das mikrozuschien wäre dass du dich einmal vorstellt Wer du bist, was du machst und dann guck mal, was dich hier hingeführt hat.
00:01:30: Ich heiße Vera, Vera Stehen bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, bin Coach, bin Entspannungspädagogin, Entspannungstherapeutin, arbeite mit Menschen und mein Ziel ist es einfach Menschen dahin zu bringen dass sie bei sich selber ankommen das sie ihre Stärken entdecken wiederentdecken, dass die da in kommen wo sie eigentlich hingehören.
00:01:51: ja Jetzt werden sich viele fragen, was macht die Werra bei der Handwerkschmiede?
00:01:56: Und ist eine berechtigte Frage.
00:01:58: Jetzt kann ich da schon mal einwerfen wir wollen gleich mal darauf eingehen welche psychischen Belastungen mittlerweile auch so im Handwerk angekommen ist bei Geschäftsführern angekommenes beim Unternehmern ganz generell das du auch viele Erfahrungswerte und da haben wir einfach auch klare Schnittpunkte und es ist zunehmend ein wichtiges Thema finde ich.
00:02:17: Es wird ja oftmals totgeschwiegen, so jeder der zum Psychologen geht, der muss ja irgendwie einen an den Murmel haben und das haben wir mittlerweile zum Glück revidiert und lass uns doch da gerne mal darüber austauschen welche Geschichten es dazu gibt und welche Schnittpunkte wir haben.
00:02:33: Ich find ganz wichtiger part Ja, an sich selbst auch zu arbeiten.
00:02:37: Das ist ja wie jeder der zu uns kommt.
00:02:38: Der Unterstützung braucht in seinem Unternehmen.
00:02:40: Warum sollte man sich keine Unterstützung für seine Seele und seinen Geist holen?
00:02:44: Ich bin da völlig das Offe für... Wie erlebst du das denn?
00:02:47: Hast du Handwerker bei dir oder Unternehmer generell?
00:02:50: Ja habe ich tatsächlich viele sogar Unternehmer unter Unternehmerinnen.
00:02:55: Wir gendern heute nicht aber okay das muss gesagt sein Und das sind natürlich Menschen, die in der heutigen Zeit viel belasteter sind oder auf eine andere Art und Weise belastet sind als das vor zwanzig dreißig Jahren war.
00:03:08: Durch die Digitalisierung durch immer wieder andere Gesetze, die zu beachten sind es gibt so viele Herausforderungen eigentlich Die Vereinbarkeit Das Handwerk oder das Unternehmen und die eigene Familie die Ehe usw.. Ja, Schnittpunkte die sich auch sehr reiben wo es dann oft schwierig wird.
00:03:31: Ich habe einige Handwerker einige Unternehmer bei mir Menschen in hohen Positionen die immer wieder an die Grenze stoßen weil sie sagen also ich weiß überhaupt nicht mehr wo ich abschalten kann ich komme nach Hause und bin nicht zuhause ich sehe meine Kinder und seh sie doch nicht Und ganz oft höre ich auch, ich habe Angst dass alles auseinander bricht.
00:03:56: Wir haben ungefähr zwei Minuten gebraucht und sind voll mitten im Thema weil das sind ja auch Schnittpunkte die bei uns wiederkehrend auftauchen.
00:04:04: also klar wir sind irgendwo eine Unternehmensberatung die daran arbeitet Betrieben Strukturen beizubringen Marketing Außenerstellungen Prozesse all das klar.
00:04:13: Ich kann aber aus meiner Erfahrung in Vertrieblichen sagen Die Leute sitzen ja immer bei mir im ersten Gespräch und eins der Hauptthemen ist wirklich Familie, Kinder Zeit mit dem Betrieb übereinszubringen wo wirklich viele Probleme herrschen.
00:04:26: Also wir unterhalten uns immer wieder über diese Thematik Kinder zu wenig zu sehen so wenig Zeit für die Familie zu haben oder am Wochenende im Garten zu sitzen physisch anwesend zu sein aber gedanklich schon abzuschweifen war habe ich das Auto gepackt.
00:04:38: wie sieht es aus?
00:04:39: und diese ganzen Stresssituation machen natürlich auch was mit den Menschen.
00:04:43: also Gehe ich gerne gleich nochmal darauf ein, wir hatten auch da wieder einen sehr negativen Fall die letzte Zeit.
00:04:47: Aber deckt sich das mit dem was du jetzt auch erlebst im Alltag?
00:04:51: Ganz genau, das deckt dich zu hundert Prozent und das betrifft nicht nur Menschen, die eine Familie haben sondern unter Umständen auf Menschen die allein stehen dass einfach die Herausforderung dieser Zeit, die Digitalisierung usw.
00:05:04: so enorm sind gerade bei Menschen die vielleicht ja jenseits der die da oft auch gar nicht mehr zurechtkommen, aber wissen ich muss es eigentlich um bestehen zu können.
00:05:18: Ja ja... Ich kann da mal dazu sagen also ein ausschlaggebender Punkt ist die meisten die jetzt uns kennen wissen das auch schon muss ich kurz vorweggreifen.
00:05:27: wir haben bei uns auch den Julian als Diplompsychologen der regelmäßig beider Handwerkschmiede Kreuz für unsere Partnerbetriebe hält was Am Anfang viele immer belächeln, wenn ich das aufziehe.
00:05:37: Ja wofür?
00:05:38: Aber dieses Thema Stressresilenz, mentale Gesundheit also das ist halt wiederkehrend so hoch dass es echt super viel wahrgenommen wird wo natürlich auch du jetzt als Schnittpunkt dann irgendwo ins Spiel gekommen bist.
00:05:49: Ich darf ja verraten!
00:05:50: Ich weiß auch, dass einige Betriebe mit dir arbeiten.
00:05:53: Deshalb wusste auch da sind Handwerker sonst wärst du hier nicht.
00:05:58: Wie, wie erlebst du das denn in deinem Alltag?
00:06:00: Also wenn du sagst ja, dass kommt immer wieder vor und auch gerade bei einzelnen Leuten.
00:06:04: Auch in dieser Alterskategorie hat sich das stark gewandelt.
00:06:08: zum Frühen also wird die Generation junger.
00:06:11: ist es der Stress höher oder sind die körperlichen Auswirkungen dadurch einfach stärker?
00:06:16: Der Stress
00:06:16: ist wesentlich höher.
00:06:18: Ein kleiner Unterschied ich habe z.B.
00:06:21: auch Unternehmer bei mir Die sind seit was weiß ich vierzig Jahren dabei Die sagen, ich kann das gar nicht verstehen.
00:06:28: Meine Frau ist zu Hause geblieben und hat die Kinder gehütet.
00:06:31: Ich konnte meine Firma machen.
00:06:33: Es war alles wunderbar!
00:06:34: Es gab also eine klare Teilung zwischen den Aufgaben.
00:06:38: Mittlerweile wollen sich die Frauen natürlich auch verwirklichen.
00:06:43: Die wollen nicht nur einen tollen Mann haben, der ganz viel Geld verdient.
00:06:48: Ja, beruflich was leisten und Anerkennung bekommen.
00:06:51: Die Anerkannung kommt aber nicht darüber dass sie super kochen können oder das das Haus blitze blank ist.
00:06:57: Da sagt kaum jemand, du hast es halt gut gemacht ne?
00:06:59: Du hast also wirklich ein saures Zuhause.
00:07:01: Toller Hausbrauch!
00:07:03: So und da geht's schon los.
00:07:04: Wer holt die Kinder aus dem Kindergarten?
00:07:07: Wer geht zum Schulfest?
00:07:08: Wer macht dies oder jenes?
00:07:09: Also die Anforderungen sind so hoch geworden, dass man sich nicht nur noch auf den Betrieb stürzen kann.
00:07:17: Und dann fällt es wieder vielen schwer wirklich zu delegieren, zu sagen ich gebe was ab.
00:07:21: Ich schaffe mir eine Struktur und gebe Dinge ab so dass sich nicht mehr alles regeln
00:07:26: muss.".
00:07:27: Ja
00:07:28: ja da kommt halt der Schnittpunkt dann zu uns rein.
00:07:30: wenn du dann der Geschäftsführer bist er wirklich im Betrieb für alles verantwortlich ist.
00:07:34: Der Material bestellte im Lagerarbeiter auf die Baustelle fährt abends Vertrieb macht zur hause die Angebote schreibt und dann noch nebenbei die Kinder abholt im Einkauf hilft die Frau in ihren Berufssituation unterstützt das Haus irgendwo pflegen muss.
00:07:46: Dann crasht irgendwo das System.
00:07:48: Der
00:07:48: nach Hause kommt und sie sagt, die Bäsche muss noch aufgehängt werden?
00:07:52: Ja, ja.
00:07:53: Da haben viele keine Zeit mehr für ein Hobby... ...für Dinge, die ihm oder ihr persönlich mal gut tun würden.
00:08:00: Also sagst du es müssen mehrere Dinge passieren also einmal der Fokus mehr auf sich selbst gerichtet aber auch diese familiäre Struktur irgendwie noch zu stärken oder?
00:08:09: Und das geht natürlich auch über Wertschätzung Das nicht als selbstverständlich hinzunehmen, wenn zu Hause gekocht ist.
00:08:15: Wenn man nach Hause kommt sondern auch zu sehen okay ihr habt jeder seine eigenen Aufgaben?
00:08:21: Ich meine das setzt sich nicht überall so machen.
00:08:23: viele Frauen sagen auch nein sehe ich überhaupt nicht ein.
00:08:26: ich mach meinen eigenen Job mein eigenes Unternehmen oder so.
00:08:29: aber dann muss man auch delegieren.
00:08:31: da muss man sagen ok ich komme zuhause nicht mehr zurecht ich brauche Hilfe also stelle ich mir eine Reinigungskraft ein Ja.
00:08:38: Und da sind aber viele so ehrgeizig gelernt, sagen ne das kenne ich nicht Ich mache das zuhause auch noch alles selber.
00:08:44: ja und am Ende sind zwei Menschen kurz von Burnout.
00:08:47: Ja und die Kinder auch noch unglücklich?
00:08:49: Ja Hast du so generell?
00:08:52: also wir haben wirklich oft diese Situation Das ist glaube ich kein Geheimnis.
00:08:56: viele da draußen werden was kennen auch aus ihrer privaten Situation oder vielleicht schon mal erlebt im Umkreis.
00:09:02: Es gibt diese Betriebe wirklich die Situation haben dass alle irgendwie versuchen unter einen Hut zu kriegen Aber dann schlussendlich scheitert es immer daran.
00:09:10: Ja, aber wann soll ich mich jetzt noch darum kümmern?
00:09:12: Ist eine schöne Impuls!
00:09:13: Ich könnte ja auch noch Sport machen oder mir Zeit für mich nehmen oder mehr für die Familie da sein... ...aber Wann soll ich das
00:09:19: tun?!
00:09:19: Ich arbeite sechzig-siebzig Stunden und dann mache ich auch nach Irminhaus halt.
00:09:22: Was ist so der erste Ansatz denn du Menschen in so einer Situation mitgibst was sie tun können?
00:09:27: Dass
00:09:29: du tatsächlich bei den Sechzig-Siebzig Stunden, die du im Kalender gelistet hast diesen einen Termin für dich selber auch einträgst und zwar fest.
00:09:37: Und nicht als Option, dass du sagst okay da könnte ich mal laufen gehen sondern wirklich als festen Termin.
00:09:43: Da wurde siebzig Stundenarbeiter schaffst du auch seventy Stunden.
00:09:47: also du sag Tendenziell auch situativ einfach mal mehr tun, wenn es dann für dich selber ist.
00:09:53: Wie wichtig würdest du das wirklich erachten?
00:09:55: Viele sagen ja komm die Zeit nehme ich aber jetzt bin dann irgendwie für die Familie da diese reine Meet-Time.
00:10:01: also gibt's da irgendwas was du als Fachfrau sagen kannst.
00:10:05: Das hat wirklich Auswirkungen, dass ist wichtig.
00:10:07: Das hat Auswirkung auf jeden Fall und das ist natürlich individuell.
00:10:11: der eine braucht da mehr oder andere weniger.
00:10:12: Da muss man erstmal anfangen sich selber rein zu fühlen Was brauche ich?
00:10:17: und dann diese Meet Time.
00:10:18: Die kann so unterschiedlich sein, wie die Menschen sind.
00:10:21: Es gibt die Menschen, die sagen ich meditiere wenn ich für mich bin oder ich mache Yoga oder sowas und die anderen brauchen Bewegung um zu sich zu kommen.
00:10:31: Ich zum Beispiel könnte niemals um zur Ruhe zu kommen, mich hinlegen und anfangen zu meditieren.
00:10:38: Ich muss dann Bewegungen haben, ich muss dann schwimmen, also ich wollte sagen laufen, aber im Moment nicht so gut.
00:10:45: Also gehen schnell!
00:10:47: Irgendwas machen, das mich wirklich auch körperlich auslastet.
00:10:50: Und das muss man für sich selber herausfinden.
00:10:52: was tut mir gut?
00:10:54: Wo kann ich wirklich runterkommen?
00:10:56: Muss ich währenddessen Kopfhörer tragen und noch gute Musik hören?
00:11:00: oder klappt das so?
00:11:03: Also du saßt meatime unumgänglich.
00:11:06: Unumgenglich ja!
00:11:07: Muss stattfinden.
00:11:07: Ja
00:11:09: Das ist eben auch das Thema in den Familien.
00:11:11: die Frauen entbeeren ihre Männer Die Männer entbeerten ihre Frauen Und am Ende kommen die noch und sagen, dreimal in der Woche will ich joggen gehen eine Stunde.
00:11:19: Dann sagen sie, oh Gott das will ne Bisse schon nie zu Hause jetzt willst du auch noch joggengehen?
00:11:23: Und dass man da einfach auch den Fokus mal darauf fällt zu sehen wenn er es nicht macht kippt er irgendwann um.
00:11:30: Ja Ich glaube auch einfach aus meiner reinen Interpretation Die kognitive Leistungsfähigkeit wird doch einfach hoch geben Wenn ich zwischendurch mein Cortisol und meinen ganzen Stress irgendwo runternehme.
00:11:40: Das heißt die Anwesenheit die ich dann habe ist doch qualitativ viel hochwertig.
00:11:45: Ich glaube, da müssen wir einfach auch mehr Zupalitäten und weniger Quantität.
00:11:50: Woran würdest du jetzt pauschal sagen, liegt das Ganze?
00:11:53: Hat sich das so über die Gesellschaft so ergeben, haben wir uns dahinerzogen?
00:11:57: oder können wir da ein bisschen in Regress ziehen was man allgemein tun kann?
00:12:01: weil ich würde jetzt sagen eine öffentliche Unterstützung dahingehend gibt es überhaupt nicht!
00:12:05: Da ist ja jeder sich selbst am nächsten.
00:12:08: Wie meinst du
00:12:10: öffentliche Unterschwitzung?
00:12:11: Der Staat fördert ja nicht gerade die Situation, wenn ich mich jetzt mal weit aus dem Fenster lehne Menschen da Unterstützung zu bieten.
00:12:17: Es ist wirklich so die Impanzipation der Frauen es wird darauf wertgelegt hey du gehst arbeiten nur verwirklichst dich selber.
00:12:23: wer sagt denn dass das mehr Wert ist da arbeiten zu gehen statt für seine Familie dazu sein?
00:12:27: also für mich persönlich wäre dieser Werteur
00:12:29: Ganz ganz heikles.
00:12:30: Themen alle Ich finde das auch.
00:12:32: Also ich persönlich finde das super Wenn man die Gelegenheit hat Zuhause zu sein, die Kinder aufwachsen zu sehen.
00:12:39: Die nicht mit drei Monaten wie ich jetzt kürzlich gehört habe in den Kindergarten geben zu müssen ja dieser Kindergaten nimmt tatsächlich ab zwei Monaten.
00:12:48: Unfassbar!
00:12:49: Ja finde ich auch unfassbar und da werden mich jetzt einige für steinigen.
00:12:53: Ich bin tatsächlich sehr feministisch unterwegs aber Feminismus bedeutet in meinen Augen auch mich entscheiden zu dürfen Und auch sagen zu dürfen, hey ich find's super.
00:13:04: Ich bleib zu Hause und da müsste der Staat tatsächlich einhaken und auch sagen okay diese Frauen werden auch abgesichert.
00:13:11: Ja Also wir gehen jetzt schon in eine ganz andere Richtung.
00:13:16: aber tatsächlich ich sehe das ähnlich.
00:13:18: also ich wollte jetzt gerade was sagen.
00:13:19: ich habe bisschen Angst mich bei dem Wort zu versprechen Aber die Masculinität die mittlerweile ja auch irgendwie über social media vermittelt wird brauchst du dicke Uhr Du brauchst ein dickes Auto Du brauchest Muskeln Du musst Freiheit leben und nach Dubai fliegen.
00:13:32: Das hat ja nichts mit der ursprünglichen Geschichte zu tun.
00:13:34: Also für mich macht Maskeulinität auch aus, einfach für seine Familie da zu sein und die Zeit zu genießen für die Kinder dazu sein.
00:13:41: Wir haben eine sehr starke Verschiebung darüber was in der Prägung einfach stattfindet.
00:13:47: Die Frage ist halt wirklich... Ist jeder sich selbst am Nächsten oder was kann man allgemein tun?
00:13:54: Ja gut, allgemeinen finde ich liegt die Stärkung schon darin sich darauf zu besinnen Was wollen wir als Familie?
00:14:02: Wir reden jetzt gerade über Familie.
00:14:04: Was wollen wir erreichen?
00:14:05: Wie können wir das erreichen, wie können wir uns gegenseitig absichern?
00:14:10: Also dass wir so meinen Anliegen.
00:14:12: Denn die Frauen, die ich kenne und nicht mal anerkennt jeder diese Fälle, Frau bleibt zwanzig Jahre zu Hause, man arbeitet irgendwann... orientiert er sich anders oder sie orientiert sich anders so und dann steht sie da, hat keine Rentenansprüche usw.
00:14:28: Und das sind alles Dinge, da müsste man von null anfangen das wirklich wieder aufzuarbeiten damit wir wieder dahin kommen dass jeder irgendwo entlastet wird in seinem Bereich
00:14:40: ja
00:14:41: und tatsächlich auch eine Absicherung hat
00:14:43: Ja, also wir merken... Wir springen dadurch verschiedene Bereiche einfach auch schon.
00:14:48: Aber da tut sich natürlich viel auf und wenn man sich da gedanklich mal so ein bisschen drin verliert, merkt man dann läuft vieles nicht mehr so wie es unbedingt sollte ne?
00:14:55: Und ähm ... Es macht wahrscheinlich Sinn sich einfach mal dahin zu setzen auch zu überlegen in der Familie nicht nur die Struktur zu schaffen für den Betrieb sondern wirklich auch für die Familie ja und das zu gliedern.
00:15:07: Andererseits finde ich auch ganz wichtig dass man die Familie auch mitnimmt wenn man Betrieb hat, dass man tatsächlich nicht das so für sein eigenes hält, denn dann steht die Familie da und sagt ja du bist immer nur weg.
00:15:19: Die wissen gar nicht was los ist.
00:15:21: Was macht er den ganzen Tag?
00:15:23: Was sind das Pübellastungen?
00:15:24: Worüber macht er sich Gedanken?
00:15:26: Viele kommen nach Hause, telefonieren vielleicht noch mit Kunden oder so.
00:15:31: Dann geht es ein bisschen um die familiegedankliche, dass man aber weit weg.
00:15:36: Und der Mann, wenn die Frau die Unternehmerin ist sitzt da und denkt Jetzt ist er hier, es doch nicht hier.
00:15:43: Und man weiß einfach nichts über die ganzen Dinge, die den ganzen Tag so
00:15:46: abgehen.".
00:15:47: Ja und ich finde auch wichtig sich einzugestehen das passiert ja auch querbeet durch alle Höhen- und Tiefen der Gesellschaft.
00:15:55: Also kleiner Exkurs... Ich habe mir gestern die Doku von Raphael Nadal angesehen.
00:16:00: Ich weiß nicht ob du dir auch gesehen hast?
00:16:01: Ich hab' gesehen dass die bei Netflix gibt!
00:16:03: Ja kann ich eben noch empfehlen.
00:16:05: Kleiner Ball am Rande.
00:16:06: Und da war eine ganz interessante Situation.
00:16:08: also der hat dann seine Karriere Und das sagt seine Frau, er hat nicht gesagt ich beende die.
00:16:13: Ich muss sie beenden.
00:16:14: also es war keine Entscheidung dass er sagt ich will sondern ich muss.
00:16:18: der körper gibt's nicht mehr her und Das spannende ist.
00:16:21: der saß dann da und sagte ja Man war jetzt die ganze zeit jemand auf einmal isst man der gar nicht mehr Sondern man ist nur noch irgendjemand.
00:16:29: Also das heißt seine ganze identität ist ja nur auf diesem tennis spieler raffaille nadal aufgebaut und Er weiß eigentlich gar nichts mehr mit sich ans war.
00:16:37: also man hat
00:16:37: das gefühlt
00:16:38: er hat sich als eigenständige mensch drum herum komplett selbst verloren.
00:16:42: also erlebst du sowas auch bei unternehmern?
00:16:44: weil?
00:16:44: ja natürlich hat er tatsächlich gesagt man war mal irgendjemand
00:16:50: oder hatte
00:16:50: das ich war mal irgendwas.
00:16:52: ich glaube er hat gesagt Ich bin jemand gewesen, jetzt bin ich nur noch irgendwer.
00:16:57: Also ich kann es nicht im exakten Wortlaut, aber es ging in diese Tendenz.
00:17:02: Ja ja genau die Identifikation mit dem Betrieb den man hat oder mit der Führungsstelle, die man hat ist manchmal so klar dass man überhaupt nicht mehr weiß wer man ist.
00:17:15: und das sind wir wieder bei der Selbstfürsorge.
00:17:17: wenn sich rein spüren was brauche ich?
00:17:21: Diese Menschen Die definieren sich irgendwann nur noch über ihren Erfolg.
00:17:26: Und wenn das soweit ist, dann geht es eigentlich schon so ganz langsam Richtung Burnout.
00:17:31: Okay.
00:17:33: Kommt das häufig vor?
00:17:34: Ja, ja!
00:17:36: Das kommt sehr häufig vor.
00:17:38: Okay... Dass
00:17:38: du eigentlich nur noch in diesem Strudel bist.
00:17:41: ne wie kann ich noch mehr randschaffen und noch mehr ranschaffen?
00:17:44: um Gottes Willen jetzt müssen wir am Wochenende zu diesen und jeden Geburtstag habe ich gar keine Zeit für ne?
00:17:49: So Diese Menschen Burnout ist ja ausgebrannt sein und hat immer mit dem Beruf zu tun, mit der beruflichen Feld wo ich gerade tätig bin.
00:17:58: Die Anzeichen sind ähnlich wie bei der Depression oder wie eine Mischung aus Depressionen und Angst sagen wir mal.
00:18:05: aber es hat immer Mit den beruflichem Kontext zu tun Und die kommen irgendwann aus dieser Schleife nicht mehr raus.
00:18:10: Ja die ziehen sich vor Bekannten zurück Vor Freunden zurück die gehen ja nur hab ich's nicht mehr nach haben sie auch keine Zeit zu, weil sie ständig in einem Strudel sind.
00:18:20: Wie schaffe ich das?
00:18:21: Wie komme ich an die und die Zahlen?
00:18:23: Wie schaff ich da es, die Mitarbeiter weiter gut leben zu lassen?
00:18:27: Da sind ja ganz viele Felder an, die man denken
00:18:29: muss.".
00:18:29: Ja!
00:18:30: Ich hatte mal einen ganz krassen Fall Burnout.
00:18:33: Das war eine Führungskraft, das war zu Corona-Zeiten.
00:18:37: Dieser Mann meldet sich irgendwann und er sagte, Frau Stehen, ich schaffe's nicht mehr meinen PC anzumachen um meine E-Mails anzugucken.
00:18:47: Der sagte, die sammeln sich.
00:18:48: Ich sage da es werden jetzt mittlerweile ein paar Hundert sein ich kann's nicht.
00:18:52: Ja ich kanns nicht.
00:18:53: dann kam er vorbei und hat einmal gesprochen.
00:18:56: dieser Mann der stand kurz vor seiner Wente also der wollte glaube ich drei oder vier Monate später in den Ruhestand gehen.
00:19:03: der war wirklich am Ende.
00:19:06: Er hat sich über Jahre und Jahrzehnte so unter Druck gesetzt dass er sich wirklich nur noch über seinen Beruf definiert hat über seine Verantwortung definiert Und jetzt hat er diesen
00:19:18: riesen
00:19:18: Schatten vor sich, mein Ruhestand.
00:19:21: Was mache ich da überhaupt?
00:19:23: Wer bin ich dann
00:19:23: noch?".
00:19:24: Ich glaube das ist dieser Punkt... wer bin ich denn eigentlich noch?
00:19:29: Man hat ja vorher immer so theoretische Träume und Reise, Spiele usw.. Das haben wir alles erarbeitet!
00:19:35: Wo kommt das eigentlich her?
00:19:37: Dieser riesen Leistungsanspruch an dich
00:19:39: selber?!
00:19:40: Wo kommt es her dass du den nie ausreichst?
00:19:43: ne?
00:19:43: So, und dann hängt man meistens ... Und das hört sich so klischeehaft an.
00:19:47: Aber es ist die Wahrheit, dann hängen wir meistens ganz früh, ganz in der Jugend bei dem Vater, der immer gesagt hat wie du hast nur ne zwei, wieso keine eins?
00:19:57: Weil den Eltern die permanent Druck gemacht haben.
00:19:59: Das haben wir dann sukzessive bearbeitet über Traumatherapie, über Gesprächstherapie ,über Hypnose-Therapie.
00:20:07: Und dieser Mann, der hat wirklich ... Das war so eindrücklich!
00:20:13: Als er weg war, mir einen neuen Sessel anzulegen.
00:20:18: Der hat ihn quasi auseinander genommen in all dem Schmerz den der eigentlich erkannt hat was er all die Jahre, all die Jahrzehnte gemacht hat wie viele große Lieben der eigentlich geopfert hat für seine Arbeit weil er nie Zeit hatte.
00:20:33: Die Frauen haben immer signalisiert, wir wollen auch mal etwas von dir haben.
00:20:38: Am Ende sind es ja alle gegangen der Stand allein kurz vor dem Ruhrstand.
00:20:45: So und als wir dann fertig waren.
00:20:47: Irgendwann war so der Punkt, ich halte überhaupt nichts davon Leute auf ewig bei mir zu halten.
00:20:52: Das finde ich ganz furchtbar.
00:20:53: Dann tritt irgendwann so ein Bild auf das man mich braucht.
00:20:57: aber darum geht es ja nicht.
00:20:58: Ich bin so einen Impulsgeber.
00:21:00: Ich kann immer nur sagen probier mal dass oder was denkst du?
00:21:04: Was könntest du probieren?
00:21:06: Aber in dem Moment wo du das Gefühl hast ohne sie komme ich jetzt nicht mehr zurecht da muss ich jetzt alle drei Wochen mal hin oder alle vier Wochen.
00:21:13: Da läuft dann irgendwas schief.
00:21:15: Und irgendwann habe ich gesagt, so wie sieht es denn jetzt aus?
00:21:20: Wie war's als du gekommen bist?
00:21:22: Da gab´s dies und jenes Problem.
00:21:24: Wie ist das jetzt?
00:21:25: Kannst du arbeiten?
00:21:26: Ja, klappt alles?
00:21:27: ne!
00:21:28: Ich hab ja nur noch zwei Wochen oder so.
00:21:31: also wir haben sehr intensiv gearbeitet.
00:21:34: Der sagt, dass hat alles gut geklappt.
00:21:35: Ich kann jetzt einen schönen Abschluss finden, da haben mir noch ein paar andere Dinge abgeklopft.
00:21:40: Ich sagte, Du weißt was ich dir sagen will... Ja, der sagte ein Lachen ist ein Weinen des Auge.
00:21:48: Der sagt, er kommt schon ganz gerne ne?
00:21:50: Ich sag kann es jederzeit wiederkommen oder irgendwas passiert bestimmt aber für den Moment sind wir fertig.
00:21:58: Dieser Mann hat Jahrzehnte davor ist er so viel gereist in Fernost überall.
00:22:05: Er schreibt mir immer noch Karten zum Weihnachten.
00:22:08: Der schreibt unter dem Jahr wenn er wieder irgendwo eine Riesenreise macht das einfach so dankbar weil für sich wirklich eine Möglichkeit gefunden hat mit diesem Schatten.
00:22:18: Also so hat er das damals beschrieben, dieser Ruhestand ein Schatten vor ihm muss man sich vorstellen.
00:22:24: Das ist das worauf wir immer hinarbeiten.
00:22:26: da wollen wir frei sein
00:22:28: und haben sich darin aber komplett verloren.
00:22:30: Haben es sich total verloren und sehen nur noch um Gottes Willen?
00:22:35: Was kommt denn da noch?
00:22:36: Ich glaube, dass wenn wir da mal die Parallel schlagen wird das ganz oft auch bei Betrieben einfach erleben.
00:22:41: Ja?
00:22:41: Wenn die Geschäftsführer dann also sich wirklich dafür nur aufreiben, das immer wieder zu tun und zu machen und irgendwo diese Situation Zuhause dann auch akzeptiert wird man arbeitet immer auf das Ziel nicht wert irgendwann freier Dann habe ich mehr Zeit für die Familie Und hab' ich mehr zeit Für die Kinder dann nutze ich das!
00:22:56: Ich glaube Das ist nur so vorgeschoben oder?
00:22:59: Ja, das könnte meistens nicht passieren.
00:23:02: Ich meine, wenn du selber Kinder hast, weißt du es?
00:23:04: Die Zeit rennt.
00:23:05: Und immer wieder zu sagen irgendwann, irgendwann.
00:23:09: Plötzlich sind die Großen und sagen, da hab ich keinen Bock mehr drauf.
00:23:12: Da haben wir ein eigenes Ding!
00:23:15: Du, meine Tochter hatte heute seinen Ihren letzten Kindergartentag.
00:23:19: also ich habe dir heute Morgen zum Kindergarten gefahren und dann auch wieder an der Scheibe gewungen ja zu ihrer Rituale und ich dachte mir das ist heute das letzte Mal tatsächlich Und das ging auch total schnell.
00:23:28: Das hat mich ein bisschen melancholischer auf den
00:23:30: Weg zur Arbeit gemacht,
00:23:31: weil es so plötzlich jetzt kam.
00:23:33: und man weiß immer ja klar die werden größer.
00:23:35: aber auch das war wieder so'n Punkt wo ich mir denke okay jetzt demnächst fährt sie dann zur Schule alleine da ist ja mein Part jetzt auch schon irgendwo vorbei ne?
00:23:44: Ja jetzt hast du im Grunde noch vier gute Jahre in der Grundschule und sobald sie dann auf die Weiterführende kommt ja so ein Stück Wart verloren.
00:23:55: Das höre ich jetzt wiederum auch oft, können wir zum nächsten Punkt kommen.
00:23:58: Dass viele dann sagen ja jetzt sind die Kinder ja irgendwo größer?
00:24:01: Jetzt ist ja nur noch die Frau und ich da!
00:24:02: Und ja die macht so ihr Ding... Ich mach den Job hier,
00:24:05: ne?!
00:24:05: Genau.
00:24:05: also ich glaube da gibt's dann ganz oft gar kein Wir mehr.
00:24:08: Die haben sich definiert über dieses Eltern sein.
00:24:11: Ja jetzt sind diese Kinder dann irgendwann weg und dann gehen meistens die Ehendern.. Also was heißt meistens?
00:24:15: Also ich erlebe es jetzt nur was.. Ich kann nur das Wiedergehen was bei mir in Gesprächen ankommt dass die ehendern zum Teil auch scheitern und dann machen sie nur doch Unternehmertum weil es gibt ja nichts mehr anderes.
00:24:25: Ja, genau so ist es.
00:24:27: Man verliert sich und das ist also dieser Blick auf sich selber was brauche ich?
00:24:33: Und dann der Blick auf den Partner was brauchen die?
00:24:35: ja, ne?
00:24:36: Es ist möglich einmal im Monat etwas alleine zu machen, amtsessen zu gehen oder mein ganzes Tag ins Mediterrane, ins Barbali in die Sauna oder irgendetwas.
00:24:48: Das heißt du sagst ganz klar fixe Termine.
00:24:50: da rein hast du sonst vielleicht zwei drei Tipps.
00:24:52: wo du saß Gerade jetzt in diesen Verantwortungsbereichen, ich bin ja für die Mitarbeiter, die ich habe verantwortlich.
00:25:00: Ich trage deren Existenze im Endeffekt mit.
00:25:02: Viele arbeiten sich da einfach auf weil sie diese Verantwortung auch tragen.
00:25:07: Gibt es irgendwas was du so Leuten mitgeben kannst?
00:25:10: Also den Geschäftsführern von kleinen mittelständigen Betrieben, Mitfamilien... Woran sollten die arbeiten?
00:25:16: Worauf können die Fokus legen?
00:25:17: Neben haltet euch im Kalender etwas frei und ein bisschen Me Time.
00:25:23: Delegieren, wie ich eben schon gesagt habe.
00:25:25: Also wirklich nicht alles übernehmen.
00:25:28: Vorn an der jetzigen Tätigkeit hab' ich gearbeitet als Rechtsfachwirtin und hab dafür verschiedene große Kanzleiendinge gemacht im gebärblichen Rechtsschutz in Zwangsvollstreckungssachen usw.
00:25:39: Und ich kenne tatsächlich aus diesen Zwangswollstreckungs-Saffen Menschen die... Was weiß ich?
00:25:47: Mehrere Hausobjekte besaßen, eine Hausverwaltung und was weiß ich.
00:25:52: Und die gesagt haben... Ich muss alles können!
00:25:56: Ich muss können was der Hausmeister kann und ich muss können das der Gruckerist kann.
00:26:02: Also die haben wirklich alles gemacht.
00:26:04: Die haben aber auch nur dafür umgelebt also dass bar zum Beispiel jemanden allein stehen.
00:26:10: Das kannst du heute nicht mehr.
00:26:12: Du kannst wirklich nur sagen okay ich stehe jetzt da oben Da sind meine Mitarbeiter.
00:26:17: Okay, wir sind ja auf Augenhöhe, ne?
00:26:18: Sind hier nicht mehr da unten... Aber das und dass ist meine Aufgabe!
00:26:23: Und das delegiere ich und der delegiert auch wieder weiter.
00:26:28: Das kannst du natürlich nur erreichen wenn du Vertrauen zu deinen Menschen hast.
00:26:33: Und da hakt es schon.
00:26:35: Ja.
00:26:36: Dann nehme ich die meisten Leute, ja, das sind so Kontrollertis,
00:26:39: ne?!
00:26:41: Ich höre so oft, dass sie sagen, Das kann ich nicht abgeben.
00:26:45: Also wenn ich das mache, dann ist es ein bisschen und ja... Ich halte schon viel von den... Aber das kriegen die nicht hin!
00:26:51: Und nee, nee, das muss ich schon selber machen.
00:26:53: Also diese Verantwortung abgeben und dieses Delegieren zu lernen, das klingt immer so lapidar aber ich glaube da haben unfassbar viele Probleme mit.
00:27:00: Ja,
00:27:00: das hat auch was mit dem eigenen Ego zu tun.
00:27:03: Das ist nicht immer nur dass das hoch wichtige Aufgaben sind oder so sondern es hat auch etwas damit zu tun, dass viele sich damit schwer tun Ja, so ein Stück weit entbehrlich zu werden.
00:27:16: Wird sich jetzt gerade ein bisschen gemein an, aber nicht so...
00:27:18: Ich glaube da hast du vollkommen recht.
00:27:20: die versuchen das dann abzugeben merken.
00:27:21: okay es läuft ja irgendwie.
00:27:22: Aber in dem Augenblick jetzt läuft's hier ohne mich und ich bin ja wichtig!
00:27:25: Ich konnte jetzt in Urlaub fahren mit der Familie ne?
00:27:28: Ich hab keine Ausreden mehr.
00:27:30: Und dann fällt man in dieses Verhalten muss da ja aber.. ...ich bin ja der Unternehmer, ich muss das ja machen.
00:27:35: Also manipuliert man sich unterm Strich auch vielleicht nur auf den Ort selbst Natürlich
00:27:38: Natürlich.
00:27:40: Was kannst Du jemandem sagen der sagt Wenn ich mal ganz ehrlich zu mir selber bin, ich delegiere die Aufgaben schon nicht immer so ab und ich könnte bestimmt mehr.
00:27:48: Aber irgendwo tue es nicht!
00:27:50: Wie kommt der von dieser Selbstmanipulation weg?
00:27:54: Der sollte erstmal erarbeiten und das im besten Fall mit mir.
00:27:58: Wo kommt das her?
00:28:00: Dass ich so unentbehrlich sein will.
00:28:04: Und das zu erkennen und wirklich das auch zu fühlen... Ich will dass eigentlich sein aber eigentlich bin ich das nicht.
00:28:12: Das bringt eigentlich schon die Veränderung.
00:28:14: Verstehe.
00:28:15: Natürlich immer die Voraussetzung, dass du gute Leute hast.
00:28:19: Ja
00:28:19: absolut.
00:28:19: Kannst nicht jedem Verantwortung abgeben?
00:28:21: Nein das steht außer Frage!
00:28:24: Ja spannender Punkt.
00:28:26: auf jeden Fall wenn ich das abdelegiert bekomme und sage ich muss für mich selber aber mal so reinkommen.
00:28:34: wir haben immer so dieses Thema rund um Reflexion.
00:28:36: ne Gibt es da irgendwie ein Schema dafür?
00:28:39: Also ich meine, das macht ja jeder für sich selber.
00:28:42: Der Libo erzählt das ganz oft, der setzt sich bei sich oben auf die Bank und reflektiert seinen Alltag.
00:28:46: Das macht er dann Donnerstars.
00:28:47: Jeder hat seine verschiedenen... gibt's da was wo du sagst, naja, es gibt doch schon eine professionelle Herangehensweise also wo man Fokus drauf legen kann?
00:28:57: Das muss ich jetzt mal genauer erklären.
00:29:00: Zum Thema Selbstreflexion!
00:29:03: Reicht das, wenn ich mir sage okay ich nehme jetzt mal die Zeiten.
00:29:05: Denkt mal über mich und die vergangene Woche oder über meine Tätigkeiten oder allgemein nach?
00:29:09: Oder kannst du sagen ja es macht schon Sinn dass irgendwie einmal im Monat, einmal im Jahr, einmal so... also das beste Thema ist ja so Neujahrsvorsätze aber kann nicht sowas halt häufiger machen oder professioneller betrachten dass vielleicht zwei drei Ansätze gibt wo du sagst Ja das würde ich immer mit in den Fokus richten.
00:29:26: Okay das kannst du auch täglich machen.
00:29:28: Du kannst hier täglich abends fünf Minuten Zeit nehmen und dir wirklich frei aus der Hand in Verstand, tatsächlich ein Blatt Papier und Stift nehmen oder was weiß ich dein Laptop.
00:29:39: Und aufschreiben, was war heute gut?
00:29:41: Was fand nicht gut?
00:29:42: Das ist verwässerungswürdig!
00:29:44: Das ist auch eine Selbstreflexion und du kannst die Verbesserung eigentlich schon mit in den nächsten Tag nehmen.
00:29:51: Ja
00:29:52: Darüber hinaus finde ich es gar nicht so gut, wenn man sich permanent selbst reflektiert.
00:29:56: Okay!
00:29:57: Dann gehst du nämlich wieder und da haben wir uns schon mal drüber unterhalten in diese Selbstbeobachtung permanent.
00:30:03: Und das bringt dich davon weg wirklich authentisch zu sein.
00:30:07: Okay also sagst Du in einem gewissen Maße aber nicht zu oft?
00:30:12: Genau
00:30:13: Die Dosis, ob's das geht?
00:30:15: Nee ja.
00:30:15: Du
00:30:15: intensiv.
00:30:18: Du musst auch als Führungskraft eine Identität haben.
00:30:22: Ich habe nicht neulich mal mit jemandem unterhalten.
00:30:24: Er erzählte mir was, also dass so jemand der ist hundertprozentig und tausend prozentig Und er erwartet das auch von seinen Mitarbeitern.
00:30:34: und dann sagte er die wissen genau ich bin ich flippe aus Die nehmen das aber nicht persönlich weil ich den gesagt hab das dürfte nicht persönlich nehmen.
00:30:42: ich bin so Und wenn ich ausflippe, dann schimpfe ich eigentlich mit mir.
00:30:47: Weil ich Dinge nicht genug geplant habe oder so.
00:30:50: Oder falsch rübergebracht habe.
00:30:52: Zu komplex rüber gebracht habe.
00:30:54: Das ist auch so ein Schnelldenker ne?
00:30:58: Ja da hat er mir so ein paar Dinge erzählt und ich hab gesagt die bleiben bei dir.
00:31:01: Er sagte es ist noch niemand gegangen!
00:31:04: Und sie sagte das wundert mich.
00:31:06: Ich sage ich wäre wahrscheinlich am ersten Tag weg ne?
00:31:09: Aber der ist so weißig gewesen und er hat genau diese Leute gefunden die zu ihm passen.
00:31:15: Ja, das ist ja auch ein ganz wichtiger Aspekt.
00:31:17: Ja, weil es wenn du so hundertprozentig bist und dazu neigst, auch so'n bisschen cholerisch zu sein, dann kannst du natürlich keine Leute brauchen die darauf derart reagieren wie ich reagieren würde.
00:31:30: also wenn mich jemand anschreien würde oder so würde ich sagen okay mach dein Mist selber!
00:31:34: Ich habe das gemacht was du mir gesagt hast mehr geht nicht.
00:31:39: Verstehe vielleicht dazu.
00:31:43: Das ist ja trotzdem auch so eine Situation, was du wie du gerade beschrieben hast.
00:31:46: Gehen wir jetzt mal von diesem Unternehmertypen aus.
00:31:48: Jetzt kommt der abends nach Hause und bringt natürlich seinen Stress auch irgendwo mit.
00:31:51: Genau!
00:31:51: Der ist ja ... So mit Adrenalin will er
00:31:54: oben.
00:31:55: Wie kriegt man diesen Spagat dazwischen hin?
00:31:58: Weil das haben wir ja oft, diese Thema rund um Mitarbeiter im Handwerk.
00:32:01: Schwierige Situationen die kommen mit dem Stress nach Hause.
00:32:04: Die Frau sagt nicht schon wieder der Thema Arbeit bitte.
00:32:07: Es gibt hier auch noch andere Bereiche.
00:32:08: wie machst du das?
00:32:09: Das
00:32:10: geht nur so dass du wirklich ein paar Entspannungstechniken lernst wird sich ein bisschen albern an vor allen Dingen zum Menschen die sich noch nie damit beschäftigt haben.
00:32:19: aber es gibt einige Übungen wo du tatsächlich wieder ganz bei dir ankommst.
00:32:24: Und dann sollte sich dieser Mensch, bevor er nach Hause fährt, zehn Minuten Zeit nehmen und sich ins Büro setzen und diese Techniken anwenden um wieder runterzukommen und dann froh nur das nachhause fahren zu können.
00:32:37: Ja.
00:32:37: Und vielleicht auch noch vorher zu notieren was muss morgen unbedingt anders laufen?
00:32:44: Da könnte auch die Selbstreflektion ranfallen.
00:32:47: Ich möchte mal ganz kurz dazwischen sagen, also ich kenne ja jetzt schon die Leute, die auch unseren Podcast hören und die Handwerker da draußen.
00:32:53: Und die tun ja vieles von diesen Themen immer ab!
00:32:56: Ja das brauche ich nicht so ein Quatsch.
00:32:57: und jetzt soll ich mich auch noch selbst reflektieren und Meet Time einbauen und am besten den Spannungs-Techniken und sonst laufe ich auf Burnout.
00:33:04: Also das sind ja Bereiche, Burnout wird ja mittlerweile erhört man... Es ist gefühlt sehr inflationär, aber ich meine du arbeitest mit den Menschen zusammen die das einfach erleben und für die wird das alles andere als inflationär sein.
00:33:14: Sondern es sind ganz krasser Einschnitte in ihrem Leben Und ich glaube jeder hat ja das Gefühl Ja, das passiert mir nicht Ich kann noch weiter und sowas kommt ja nicht und sagt hey pass auf mach noch zweimal und dann bin ich da sondern überrollt dich einfach!
00:33:26: Ich kann dir sagen wann Du merkst.
00:33:28: jetzt muss ich hier die Reißleine ziehen.
00:33:31: Dann wenn Du das Gefühl hast Du bist eine Maschine Du arbeitests wie ne Maschine Du hast keinen Spaß mehr an der Arbeit, du arbeitest ab.
00:33:41: Das ist der Punkt wo du dann irgendwann sagen musst also die meisten haben dann noch die Wachen auf nachts mit Herzrasen oder so.
00:33:48: Die haben plötzlich Schweißnasserhände am Tag und wissen nicht woher das kommt ne?
00:33:53: Aber dieser mangelnde Spaß an deiner Arbeit, an deinem Tun Der mangelende Spaß überhaupt nach Hause zu fahren mit deinen Menschen zusammen zu sein oder mit Freunden zusammen zu seien dass es der Moment wo du wirklich sagen musst
00:34:09: Ja.
00:34:10: Wichtiger Tipp!
00:34:12: Also ich kann auch da nur sagen, wo ich gerade drauf hinaus wollte und das hat die Vera jetzt eigentlich untermauert Es gibt diese schönen Sprichwürfel Wenn immer machst was du immer machst wirst immer das haben was du ever hast.
00:34:21: ja also man kann das einfach abtun und sagen ja ich mache mal ein Ding dann sprechen glaube ich zahlen Datenfakten heute ganz klar dafür dass wir immer mehr Leute haben die Probleme bekommen sei es gesundheitlich sei es auf mentaler Ebene.
00:34:34: Es sind ja alles Ansätze und Impulse, die wir jetzt hier auch mitgeben.
00:34:37: Worüber wir uns unterhalten aus dem täglichen Leben?
00:34:40: Dass wir das einfach erleben... Wir erleben Leute, die sagen ich brauche mehr Zeit für die Familie, für die Kinder Ich komme nicht raus!
00:34:45: Zu wäre kommen so und sagen ich kann das alles nicht mehr, ich kriege den PC nicht mehr angeschaltet.
00:34:50: Also Freunde es denkt sich ja keiner aus sondern mir möchte euch Impulse mit geben.
00:34:54: er arbeitet daran.
00:34:55: Ja weil Unternehmertum und psychische Gesundheit, wir erleben das immer wieder Ich kann da ein bisschen aus dem Neckhästchen plaudern, wir haben selber vor Gut, jetzt sind es drei Wochen.
00:35:05: Einen unserer Partnerbetriebe wieder verloren.
00:35:07: Derjenige ist im Alter von Mitte fürzig plötzlich am Herzinfarkt verstorben was uns alle hier auch total schockiert hat.
00:35:14: und ich kann euch sagen das ist in der Geschichte die wir das jetzt schon machen nicht das erste Mal gewesen und das habe ich noch nirgends wo so erlebt.
00:35:21: und die Leute werden immer jünger.
00:35:24: Das zeigt dahinten einfach auch auf, was machen wir da jeden Tag.
00:35:26: Ist es wirklich das, was wir wollen?
00:35:28: Ja leben wir nur für die Arbeit und verlieren uns darin?
00:35:31: oder wollen wir mal wieder auch andere Bereiche ins Licht stellen?
00:35:35: Ja genau!
00:35:35: Da geht's ja auch los.
00:35:36: Ich habe keine Zeit zum Arzt zu gehen.
00:35:38: Oh Checkup ne?
00:35:39: Nee dann müsste ich jetzt da noch einen Termin machen.
00:35:42: Das dauert fünf Minuten mal eben bei Doktoren reinzugehen sich ein Termin zu machen.
00:35:47: aber wenn du selbst dazu nicht mehr in der Lage bist weil du denkst ah das geht nicht kann jetzt nicht.
00:35:53: Es ist ja ganz oft Selbstmanipulation, oder?
00:35:56: Also ich erlebte das auch.
00:35:57: Ich habe Betriebe mit denen ich teilweise schon zwei Jahre zweieinhalb Jahre zusammen saß oder auch jetzt aktuell mit den ich so zusammensetze bevor die sagen ich komme zu euch weil natürlich da muss ihr Zeit und Geld investieren bringt mir das denn überhaupt nicht.
00:36:10: mache erst mal selber nach zwei Jahren also die begrüße michael vraner.
00:36:14: nach zweieinhalb jahren ist er damals dann zu uns gekommen hat gesagt er dann hier ganz ehrlich die letzten zweieinander es hat sich eigentlich gar nichts verändert Nichts!
00:36:21: Du hast Höhen, du hast Tiefen.
00:36:22: Du schiebst immer wieder Sachen vor die in den Fokus kommen aber wenn man ganz ehrlich mit uns selber sind passiert nichts.
00:36:28: und ich kann euch sagen sucht denn Michael raus schreibt ihn mal an Die Zeit die er jetzt mit uns gearbeitet hat alles verändert.
00:36:35: Und ich denke das sollte man nicht nur auf Unternehmerische sich beziehen sondern viel wichtiger noch auf seine persönliche Sicht was Gesundheit angeht Was Körperlichkeit angeht ja was Familie angeht Ganz wichtig.
00:36:46: Das ist ja auch kein Wunder, ne?
00:36:48: Wenn du selbst in einem System steckst, dann steckste da drin!
00:36:51: Du warst keine Möglichkeit, objektiv darauf zu schauen, das ist wie bei Beziehungsproblemen,
00:36:56: ne?!
00:36:56: Du steckest da drinnen... Du könntest
00:36:59: jedem
00:36:59: deiner Freunde erzählen was an der Situation zu tun hätte.
00:37:02: aber du stecks jetzt da drin und steckts in diesem Tunnel, in diesen Sog sondern dann kommt jemand von außen, der sagt Ja ich kenne mich aus, erzähl doch mal.
00:37:10: Man sagt ja Was hast du denn, hast du solche Situationen schon mal gehabt?
00:37:15: Man sagte ja eigentlich immer in jeder Beziehung.
00:37:18: Okay was hat dir geholfen?
00:37:21: Ja einmal habe ich das und das gemacht.
00:37:23: Also da muss jemand von außen kommen der schonmal piekst und sagt hier was kannst du tun?
00:37:29: Du kannst es aber nicht lösen.
00:37:31: Das ist genau wie dieser Michael den ich ja nicht kenne.
00:37:34: Der gedacht halt ah dann komme ich alleine durch.
00:37:36: ne dass mache ich so.
00:37:37: Er macht immer weiter so wie er's immer gemacht hat weil er auf einige Dinge einfach nicht kommt.
00:37:42: Genau, mittlerweile haben wir es zum Glück hingekriegt.
00:37:44: aber andere da draußen schöne Grüße die schon bei mir saßen.
00:37:48: ich sitze z.T.
00:37:48: oft mit Menschen ganz lange zusammen.
00:37:52: Ich kann nur jedem Ratend ändern etwas daran.
00:37:54: ihr habt das selber in der Hand und ich glaube dass ist ja sowas was man auch als Erkenntnis dann irgendwann auch im meinem Alter über vierzig bekommt.
00:38:00: Du hast halt nur dieses eine Leben und die Hälfte ist vorbei.
00:38:04: Ich kann da noch was ganz anderes
00:38:05: zu sagen.
00:38:06: So bist du ja auch gar mal über vierzig schwerer.
00:38:08: Oh ein Schützig Iber, guck mal.
00:38:11: Also da rechnest du schon ganz anders?
00:38:13: Ich hab neulich auch gedacht, was ist denn so das Durchschnittsalter?
00:38:16: wieviel Jahre blanken wir dann noch die Jahre zurückrechnen?
00:38:20: Wie viele Jahre waren das?
00:38:21: Zurück... Oh!
00:38:22: Das geht schnell.
00:38:24: Und das, was unter eigentlich verbindeten unserer Tätigkeit ist ja ... Du bist ja auch ein Impulsgeber.
00:38:31: Du kannst ja nicht sagen hey geh los.
00:38:34: Ja gut, du kannst das sagen aber losgehen musst ja selber.
00:38:38: Das ist richtig.
00:38:38: Genau,
00:38:39: das ist bei mir ne?
00:38:40: Ja
00:38:41: nur aus einer anderen Richtung.
00:38:42: Ja richtig!
00:38:43: Sehr spannend.
00:38:44: also ich glaube wir könnten noch lange weiter machen.
00:38:46: Wir sind aber mit unserer Zeit jetzt schon fast durch.
00:38:50: Ich danke dir auf jeden Fall dafür deinen Besuch.
00:38:52: Ich hoffe es hat dir Spaß gemacht.
00:38:55: Wenn du noch was hast was du jemandem mitgeben möchtest dann jetzt
00:38:59: Boah, da wüsste ich nicht wo ich anfangen sollte.
00:39:01: Erst mal guckt wirklich auf euch wer seid ihr was wollt ihr?
00:39:05: Was ist euer Herzenswunsch?
00:39:06: Was wollt ihr erreichen?
00:39:09: So und dann tatsächlich losgehen!
00:39:13: Tatsächlich los gehen machen
00:39:15: machen genau
00:39:16: das ist es ja.
00:39:19: Ich danke euch alle, die sich das jetzt angesehen angehört haben.
00:39:23: Ich kann immer nur sagen schaut euch an was wir bei YouTube machen guckt bei Instagram überall Die Handwerkschmiede ist ja überall vertreten und ihr merkt wir schon über den Tellerant hinaus was das Handwerk und das Unternehmertum angeht wäre.
00:39:35: vielen Dank für deinen Besuch.
00:39:37: ich würde dir noch einmal die Frage mitgeben die unser letzter Podcast Teilnehmer hiermit aufgeschrieben hat Und dann darfst du gleich auch nochmal eine frage aufschreiben?
00:39:46: Ich muss mal eben ein buch hervorholen.
00:39:48: Ich bin gespannt.
00:39:50: Ich auch, tatsächlich!
00:39:51: Wobei
00:39:52: es schon kommt?
00:39:52: Ähm...
00:39:57: Ist eine spannende Frage.
00:39:59: Sehr allgemein gehalten.
00:40:00: Pass auf.
00:40:01: Welche drei Dinge in deinem Leben würdest du nie ändern?
00:40:07: Hey, genau.
00:40:09: Ich würde nie ändern meine Kinder bekommen zu haben.
00:40:12: Das ist also das Wichtigste des Größtes in meinem Leben.
00:40:16: Das würde ich nie ändern.
00:40:20: Mir immer gesagt habe, ich mache nur das und da, dem ich stehen kann.
00:40:25: Kleine Geschichte dazu.
00:40:26: Mein Vater hat mir vor zwanzig Jahren mal gesagt, wo wäre?
00:40:30: Dir würde man alles abkaufen!
00:40:33: Du könntest jede Versicherung
00:40:35: verkaufen.".
00:40:36: Und dann hat er sich kurz geschütteln und sagt, ne, kannst du nicht dazu.
00:40:39: bis hier viel zu ehrlich.
00:40:41: Und es ist so... Ich hab immer gesagt, egal wie alt ich bin, egal was ich mache, ich bleibe ich.
00:40:46: So diese Authentizität Authentizität, das ist mein Wort.
00:40:52: Die würde ich nie ändern.
00:40:53: Das Dritte was ich nicht ändern würde... Boah!
00:41:00: Tolle Frage.
00:41:03: Ja, Ich würde meine Träume nicht ändern.
00:41:08: Also ich muss wirklich sagen, ich habe heute noch den gleichen Traum wie mit neunzehn so für mein weiteres Leben und das würde ich auch nicht verändern.
00:41:16: Ja sehr schöne Antwort Vera.
00:41:20: ich danke dir.
00:41:22: Mit dem Schlusswort verabschieden wir uns.
00:41:24: Echt?
00:41:24: Danke!
00:41:25: Gerne, tschau!
00:41:26: Tschüss.
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